Social-Commerce-Dienst Shoppero macht dicht

shoppero_logoEin bisschen übereifrig startete Anfang Mai 2007 der Social-Commerce-Dienst Shoppero.de, unter der Führung von Nico Lumma. Das Konzept war sehr ambitioniert (via deutsche-startups.de):

Jeder Nutzer, der bei shoppero Produktbesprechungen ablieferte, bekam 20 % von den Werbe-Einnahmen ab, die auf diesen Produktseiten entstanden. Außerdem bekam jeder User 60 % der Werbe-Einnahmen, die entstanden, wenn ein Leser über einen seiner Links, beispielsweise in einem Adget genannten Widget, zu shoppero kam und dort über das Portal surfte.

Bereits vor einem Monat wurde das Unternehmen Shoppero GmbH aufgelöst und landete in den Händen der Media Ventures GmbH, welche das Projekt angetrieben haben. Nun leitet die Webpräsenz der Shoppingplattform auf deals.de um, bei denen Media Ventures ebenfalls beteiligt ist.

Lumma, der damals noch Zuständiger für Business Development bei Media Ventures war, machte noch bis Ende des Jahres 2007 ordentlich Dampf mit dem Dienst. Das Potential dieses Projektes war enorm. Irgendwann gegen Ende des Jahres war dann aber auch irgendwie Feierabend. Ein stilles 2008 umwehte den Dienst, ein noch stilleres 2009 folgte mit einem traurigen Ende.

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Eine Antwort zu “Social-Commerce-Dienst Shoppero macht dicht”

  1. [...] Social-Commerce-Dienst Shoppero macht dicht (Socialcommerce Blog) Shoppero, ein Social-Commerce-Projekt, bei dem die User und Käufer an den Umsätzen beteiligt werden, hat nun dicht gemacht. Jetzt könnte man mal wieder das Lied zum Ende des Web 2.0 anstimmen, würde aber ein wenig langweilig werden. Ich war schon immer der Meinung, dass Social Commerce in Deutschland einen schweren Stand hat. Deshalb verwundert es mich jetzt im Nachhinein eigentlich garnicht. [...]

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