Virales Shopmarketing mit Sellaround

Verfasst am 8. Juni 2010 von .

Die erste Runde der e-challenge 2010 ist abgeschlossen. Drei Startups dürfen nun um den Preis im Wert von 45.000 Euro ringen. Unter den Anwärtern befindet sich der Geschäftsführer der Maria GmbH, Adrian Thoma. Mit Sellaround hat er eine Geschäftsidee entwickelt, die auf die viralen Möglichkeiten in sozialen Netzwerken abzielt.

Das Startup bietet ein Social-Selling-Portal, das anders funktioniert als die üblichen Online-Shops. Mit ein paar einfachen Schritten können über die Sellaround Verkaufs-Widgets erstellt werden. Unter dem Begriff verbirgt sich ein Mini-Shop, der sich in die verschiedensten Kommunikationskanäle, wie zum Beispiel Blogs, Social Media oder mobile Geräte einspeisen lässt. Hier wird nun nicht mehr nur Werbung verbreitet, sondern gleich der ganze Shop selbst. Der Bestell- und Bezahlprozess findet in Kooperation mit PayPal statt und ist auch direkt in den Widgets integriert. Jeder kann nun, ohne Ausgaben für die Entwicklung, einen Shop betreiben, der sich im besten Fall viral verbreitet.

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Die Widgets von Sellaround erschließen die Zielgruppe, die zwar ein Produkt zum Verkauf anbieten, aber noch keine oder nur wenige finanzielle Mittel besitzen. Ihren bereits vorhandenenen Freundeskreis auf Facebook oder anderen Communitys können die Betreiber dabei auch gleich infizieren. Vielleicht sogar mit enormen Vertrauen in das Produkt, wenn gemeinsames Interesse vorhanden ist. Sogar etablierte Shopbetreiber können aus der portablen Lösung ihren Nutzen ziehen, indem sie ihre Produkte nun komfortabel streuen können. Und zu guter Letzt hätten auch Affiliates ihren Vorteil durch die Widgets, wenn sie als White-Label-Lösung angeboten werden. Nach dem Motto: Wer das Widget am besten streut, bekommt die größten Prämien. Hier gilt jedoch zu beachten, dass das Interesse für das Angebot zwingend gegeben sein muss. Denn wer kennt nicht diverse penetrante Kosmetikberaterinnen, die ihren Freundeskreis eher vergraulen, als zum Kaufen anregen?

Noch muss Sellaround um den ersten Platz bangen. Der Gewinner der e-challenge wird erst Ende September gekürt. Dabei bekommt er nur einen Teil der Summe ausgezahlt, der andere wird, um der Idee zu einem erfolgreichen Start auf dem Markt zu verhelfen, u. a. in Werbespots und den Aufbau der Logistik investiert.

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4 Reaktionen zu “Virales Shopmarketing mit Sellaround”

  1. Peter Haller

    Am 13. Juni 2010 um 22:52 Uhr

    Man darf gespannt sein, wie sich die Idee zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt.

  2. Klaus Kropp

    Am 30. Dezember 2010 um 16:37 Uhr

    Hallo, wir setzen das Widget von Sellaround seit kurzem für rennrad mallorca mieten ein. Der User weis noch nicht so viel damit an zu fangen, obwohl die Zielgruppe klar angesprochen wird. Die Lösung finde ich gut, fragt sich wie wir das dem user noch besser rüber bringen können. Texte etc. kann man sicher besser machen, dumping habe ich keine Lust. Wer hat einen guten Vorschlag?

    Viele Grüße und einen guten Start im neuen Jahr!
    Klaus Kropp
    Rennrad Mallorca

  3. Sellaround.net startet neue Crowdsaving- und Rabattfunktionen « ||| SOCIAL COMMERCE BLOG ||| E-Commerce goes Social Commerce

    Am 9. August 2011 um 12:16 Uhr

    […] Virales Shopmarketing mit Sellaround […]

  4. CODE_n Blog Adrian Thoma über Sellaround und die Maria GmbH und warum Social Commerce eine weitere Stufe vom Internethandel ist.

    Am 25. Januar 2012 um 15:37 Uhr

    […] Sellaround ermöglicht Marken, ihre soziale Reichweite zu monetarisieren, und zwar mit Hilfe so genannter […]

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