Archiv für die Kategorie ‘Social Commerce’

“Ab gehts in die digitale Shopping Mall!” – Social Shopping auf Facebook mit Payvment

25. Oktober 2011

Die Entwicklung von Facebook Shops steht am Anfang. In Deutschland probieren sich derzeit BAUR und Andere an der neuen Verkaufsmöglichkeit. Einer der Vorreiter zur Erstellung solcher Shops ist Payvment.com. Die Plattform bietet für jede Privatperson, sowie für alle Unternehmen eine Lösung an. Dabei gibt es eine kostenlose Version, sowie kostenpflichtige Lösungen mit erweiterten Analyse Tools und verschiedenen Automatisierungen.


Neben dem Angebot einer Shoplösung fällt aber vor allem die Payvment Shopping Mall auf. Dieser, in Facebook integrierte, Marktplatz verbindet alle Shops von Payvment in einer großen digitalen Einkaufspassage. Die Produktvielfalt wird durch 60000 verschiedene Händler bestimmt. Das Social Shopping wird durch die verschiedenen Möglichkeiten in Facebook erzeugt.
In Zukunft sollen die von anderen Shops bekannten “Want”- und “Own”- Funktionen eingebaut werden. So entsteht ein Shop mit einer großen Vielfalt und einem Shoppingerlebnis direkt in Facebook, denn auch der Bezahlvorgang ist komplett in die Shopping Mall integriert. Zur Absicherung über die Qualität der Verkäufer bzw. der Produkte gibt es natürlich auch ein Bewertungssystem.
So liefert Payvment einen kompletten Onlinemarktplatz in Facebook. Die junge Plattform, welche Anfang des Jahres online ging, zeigt durch die erwähnten Punkte jetzt schon ihr Potential und bekannte Marken wie Gibson oder Vivienne Westwood geben dem Start Up ein Gesicht.

{lang: 'de'}

Skatedeluxe räumt den Young Business Award 2011 ab

18. Oktober 2011

Das Jenaer Unternehmen Skatedeluxe gewann vor wenigen Tagen den Young Business Award des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels. Nach der überraschenden Nominierung nahm der Geschäftsführer Christoph Hartleib den Preis auf dem Longboard entgegen . Wie Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des BVH, mit den Worten „Skatedeluxe setzt hohe Maßstäbe in Bezug auf die Interaktion zwischen Kunden und Händler und macht vor, wie eng und unkompliziert der Dialog über verschiedenste Medien hinweg im Interaktiven Handel funktionieren kann“ beschrieb, ging der Erfolg jedoch völlig in Ordnung.

200.000 Kunden, mehr als 80 Mitarbeitern und 10.000 Artikeln von 150 verschiedenen Herstellern drücken das ganze in Zahlen aus. Die 2003 gestartete Plattform überzeugt durch authentische Models, den Kundenkontakt und einen sehr guten Service. Neben einer kostenlosen Hotline und einem 100-tägigen Rückgaberecht zeigt sich dies durch soziale Elemente, wie die Kommunikation über Facebook und Twitter. Ein weiteres Plus ist ein Videochannel zur Präsentation von Produkten, Events und Skatevideos auf Youtube. Durch diesen, ein eigenes Skate-Team, Contests und Konzerte pflegt der Onlineshop seinen Kundenkontakt. Nach dem eigenen Motto „Skaten ist kein Sport sondern ein Lifestyle“ entsteht so eine eigene Marke und ein erfolgreiches Unternehmen.

Zum Abschluss hier noch das Präsentationsvideo von Skatedeluxe für den Young Business Award:

{lang: 'de'}

Die Kunst sozialer Netzwerke feat. Myartmap.de

05. Oktober 2011

Die Kommerzialisierung sozialer Netzwerke geht ihren Gang. Aus Facebook entstand F-Commerce und alle anderen Netzwerke sind in ständigen Entwicklungen ihre Portale erwerbsfähiger zu gestalten. Neben den großen Netzwerken, welche auf alle Nutzergruppen ausgelegt sind, entstehen auch immer wieder spezialisierte Plattformen, die sich zum Beispiel dem Thema Sport, Jobsuche oder auch Musik widmen.

Mit MyArtMap.de von der artnetwork GmbH startet nun ein ernstzunehmender Kandidat für alle Kunstliebhaber. Das Portal richtet sich sowohl an Kunstfans als auch an Künstler. Wie bei allen anderen Netzwerken kann man Gruppen bilden, Galerien hochladen und sich mit Freunden austauschen. Außerdem gibt es einen Blog und einen Terminkalender mit Kunstveranstaltungen aller Art.

Der kommerzielle Faktor wird durch den integrierten Marktplatz realisiert. Egal ob man auf der Suche nach Kunst ist oder seine eigenen Werke verkaufen will, MyArtMap liefert die Plattform für den digitalen Kunsthandel. Interessant: Der in der Kunstszene gerne genutzte und nicht unüblichen anonyme Kaufprozess wird durch eine mögliche Chiffre angeboten.

MyArtMap wirkt sehr übersichtlich und durchdacht. Die Zielgruppe ist zwar nicht übermäßig groß, aber wenn man sich um die wirklichen Kunstkenner kümmert, könnte man sich in der Nische gut platzieren. Die Spezialisierung ist in Zeiten der großen Datenschutzdebatte auf jeden Fall nicht die schlechteste Strategie.

{lang: 'de'}

Bonprix mit erfolgreicher Crowdsourcing-Aktion

30. September 2011

Es gab schon viele interessante Crowdsourcing-Projekte. Die Kaiser Chiefs z.B. ließen ihre Fans eigene Alben zusammenstellen und beteiligten Sie am Verkauf ihrer Kreationen. Die Otto-Tochter Bonprix startete nun ein sehr ähnliches, eigenes Projekt. Genau wie beim T-Shirt Portal Threadless können die Teilnehmer eigene Designs einschicken. Bei diesem Projekt geht es allerdings um das Gestalten einer Bettwäsche. Bei mehr als 3000 eingesendeten Entwürfen können die Macher der Aktion, die Di Unternehmer Agentur aus Hamburg, von einem Erfolg ausgehen.

Der Clou beim ganzen Projekt ist eine Gewinnbeteiligung des Siegers am Verkauf der eigens kreierten Bettwäsche. Zu der Beteiligung im Wert von einem Euro pro verkaufter Bettwäsche gesellt sich außerdem eine 1000€ Prämie. Für alle anderen Teilnehmer gibt es Einkaufsgutscheine und Sets der Gewinner-Bettwäsche zu ergattern. Die Vorauswahl wird außerdem von den Usern bestimmt und generiert so in Verbindung mit verschiedenen Social Media Plattformen noch einen größeren Marketingeffekt. Um sicher zu gehen, dass nicht wieder so etwas vorkommt wie beim Modellwettbewerb von Otto, wird der Sieger dann aber von einer eigenen Jury bestimmt (wobei die Aktion so viel Buzz gesorgt hat). Die Abstimmung läuft derzeit noch und wird am Dienstag beendet. Alles in allem war es auf jeden Fall eine gelungene Idee.

{lang: 'de'}

Style.ly startet ins E-Commerce-Boomgeschäft der Frauenmode

22. September 2011

Die amerikanische Social-Commerce-Plattform Yardsellr hat sich dazu entschlossen, einzelne große Yardsellr Bins (Gruppen) unter der Schirmvereinigung YellowDog Media Inc. auszugliedern. Mit dieser Unterteilung sollen die Communities noch besser unterschieden werden können. Außerdem erzeugt die Spezialisierung auch eine gewisse Exklusivität.

Die erste von mehreren angedachten Plattform ist style.ly. Der Marktplatz ist eine Kopie des Prinzips von Yardsellr, welche auf das Thema Frauenmode ausgerichtet wurde. In dieser eigenständigen Community haben die User natürlich alle Möglichkeiten, die auch schon bei Yardseller existieren. Auch hier ergeben sich schon einige Untergruppen wie Vintage Fashion oder City Chic. Im Falle von Vintage Fashion gibt es schon über 10000 User, die diese Moderichtung liken. Die Likes dienen auch hier einer guten Einschätzung des Erfolgs, da über die Funktionen von Facebook das soziale Element der Idee geprägt wird und auch der Shop sehr eng mit Facebook verknüpft ist.

Bis jetzt scheint die Idee aufzugehen, denn obwohl noch kein Marketing für style.ly gestartet wurde, ist die Plattform schon gut besucht. Ein erster Gradmesser ist der Umsatz, welcher nach einer Woche schon so hoch ist, wie der Umsatz von Yardsellr nach den ersten 4 Monaten.

Wie auf der YellowDog Media Seite erkennbar, sind weitere speziellere Marktplätze geplant. Es bleibt abzuwarten, welche Bereiche genau gewählt werden. Mit der Wahl einer C2C-Plattform bzw. einer Community für Frauenmode wählten sie für den Start der Ausbreitung auf jeden Fall den derzeit lukrativsten und entwicklungsstärksten Bereich des E-Commerce. Welche weiteren Folgen werden wir in Zukunft sehen und ob es Yardsellr dann endlich schafft auch nach Europa zu expandieren, bleibt abzuwarten.

{lang: 'de'}