Archiv für die Kategorie ‘Social Commerce’

Mobile-Payment-Dienstleister befinden sich auf dem Vormarsch

18. Mai 2011

Dass Smartphones für den Online- und Versandhandel mehr und mehr an Bedeutung gewinnen, ist nichts Neues. Diese Entwicklung beflügelt nun aber auch zunehmend Mobile-Payment-Dienstleister, wie PayPal, Click&Buy oder sofortüberweisung.de.

Das fand eine im Frühjahr durchgeführte Online-Umfrage des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) und der CEG Creditreform Consumer GmbH heraus: Knapp ein Viertel (23,4 Prozent) aller bundesweit befragten Smartphone-Besitzer zwischen 18 und 69 Jahren nutzt sein Gerät zum mobilen Einkauf. Insbesondere Berufstätige (28,6 Prozent Nutzungsanteil) sowie Studenten und Schüler (27,6 Prozent Nutzungsanteil) haben den Mobile Commerce für sich entdeckt.

Obgleich der überwiegende Teil der Befragten (rund 45 Prozent) mit Rechnung oder Kreditkarte den traditionellen Bezahlweg wählt, so geben doch bereits 38 Prozent an, ihre Einkäufe mobil zu bezahlen. Interessant dabei ist, dass vor allem junge Männer zwischen 18 und 39 Jahren vermehrt die Mobile-Payment-Dienstleistungen von Onlineshops in Anspruch nehmen, während die Nutzer der traditionellen Bezahlverfahren eher der Altersgruppe ab 40 Jahren angehören.

„Jeder vierte Smartphone-Besitzer, das sind rund sechs Millionen Kunden, kauft heute schon online mit dem Handy ein. Es zeigt sich: Händler und Dienstleister haben sich schon jetzt auf das neue Medium eingestellt“, so bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Davon, dass sie in den kommenden Jahren das Wachstum des Interaktiven Handels auch mobil erfolgreich weiter vorantreiben werden, ist Wenk-Fischer überzeugt.

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Renault sammelt „Likes“ Offline

05. Mai 2011

Der französische Autohersteller Renault erweitert sein Facebook Marketing. Nachdem sie  zum 1. April eine Aktion starteten und Renault.de auf Facebook umleiteten, zeigt Renault Niederlande, wie man auch offline auf „Like“-Fang gehen kann.
Zur AutoRAI 2011, der größten Automesse der Niederlande, ermöglichte Renault durch Terminals das „Liken“ der verschiedenen Automodelle. Es wurden Zugangspässe bzw. RFID Cards an die Besucher verteilt und die Offline-Erfahrung konnte so mit den Online-Freunden geteilt werden.

Diese Art von Facebook Marketing ist ein Versuch, Erlebnisse im Alltag direkt in das „Online-Leben“ zu implementieren. Es gibt bis jetzt nur wenige Beispiele für solche Aktionen. Große Marken wie Coca Cola oder Renault machen es aber vor und zielen auf die , in Zukunft wahrscheinlich immer wichtigeren, Likes ab. Der Wert solcher Aktionen für die Unternehmen ist sehr schwer festzustellen, wobei sich der Aufwand jedoch in Grenzen hält. Auf jeden Fall ist es eine interessante Idee, die für viel Aufmerksamkeit sorgen dürfte und zeigt das die Autobranche auf bzw. mit Facebook erfolgreich arbeitet.

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Umgang mit Kritik im Social Web

21. April 2011

Aus aktuellem Anlass geht Social Commerce im heutigen Artikel darauf ein, wie man am besten mit verschiedener Kritik umgeht und wie nicht.

Zunächst ist zu sagen, dass Kritik fast immer einen positiven Wert mit sich bringt. Außerdem ist es normal Kritik zu bekommen, denn es wird immer unzufriedene Kunden oder Leser geben und man kann es nicht allen recht machen. Das wichtige ist, den Fokus vor allem auf die Kunden zu legen, die sich einbringen und ihr Produkt oder ihren Blog verbessern wollen.

In der heutigen Zeit der extrem schnellen Informationsverbreitung ist es umso wichtiger auf jegliche Art von Kritik angemessenen einzugehen. Es ist wichtig Fehler einzusehen und sich an den Vorschlägen der User zu orientieren.

Im Umgang mit Kritik unter der Gürtellinie empfiehlt zenhabits eine ruhige Herangehensweise. Als erstes sollten Blogbetreiber oder Unternehmen darauf schauen, ob die Kritik haltlos ist oder nicht. Wenn der rüde Kommentar inhaltlich berechtigt ist, muss der Kritisierte darauf eingehen und für die Anregungen danken, aber in jedem Fall sollte man Ruhe bewahren und sich nicht in Verteidigungsstellung begeben. Lange Kommentarkriege im Netz bleiben erhalten und können nur schwer entfernt werden, so dass ein einziger Kommentar schon weitreichende Folgen haben kann. Ein Beispiel dafür liefert United Airlines. Die Fluggesellschaft hat sich nicht um die Beschwerde des Musikers Dave Carroll gekümmert. Sein kritisches Video über United Airlines hat nun über 10 Millionen Klicks auf YouTube und schadet dem Image der Airline kontinuierlich. Diese wiederum will das Video als Schulungsmaterial für ihre Angestellten nutzen und haben nach dem großen Imageschaden doch noch reagiert.

Neben vielen negativen Beispielen im Umgang mit kritischen Kommentaren zeigen sich aber auch immer mehr Ideen und positive Entwicklungen.  Dienste wie Facebook oder Twitter liefern Unternehmen dabei die Plattform für einen Kundenkontakt im Netz. Ein witziges Beispiel zeigt EA Sports durch seine Videoantwort auf ein Kritikvideo auf YouTube. Die Aktion brachte EA Aufmerksamkeit und die Videoantwort hat 4 Millionen Klicks mehr als das ursprüngliche Kritikvideo. Das Beispiel und weitere Fakten zum Handling von Kritik liefert die folgende Slideshare-Präsentation des Marketingexperten Jan Heinemann.

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IBM-Studie zum Umgang von Marken mit Social Media

15. April 2011

Der Umgang von Marken und Unternehmen mit Social Media hat bekanntlich sein Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Viele Anbieter von E-Commerce-Lösungen legen derzeit den Fokus noch auf die falschen Inhalte.

Eine neue hochinteressante Studie von IBM stellt Statistiken und Probleme zur Situation dar. Zunächst zeigt IBM durch verschiedene Diagramme wieviel Prozent der Marken verschiedene Social-Media-Elemente nutzen. Das Nutzen dieser Services verfolgen dabei fast alle. Das Problem ist der falsche Fokus der Unternehmen.  Die Erwartungen der Kunden werden nicht richtig erkannt. Eine interessante Darstellung aus der Studie zeigt, das Kunden vor allem auf Rabatte und den Kauf über Social Sites abzielen.

Die Unternehmen denken im Gegensatz dazu, dass die User vor allem auf Informationen aus sind. Die größte Fehleinschätzung liegt darin, dass die Kunden das Community-Gefühl, welches nicht auf Informationen ausgerichtet ist, schätzen. Das heißt, dass die User vorallem auf Informationen über die Produkte aus sind und im Zusammenhang dazu schnell und günstig einkaufen wollen.

Um diesen Community-Wert zu schaffen sollten Unternehmen einen Beitrag liefern der von den Konkurrenten abhebt. Außerdem wird empfohlen nicht nur einen Social Media Channel zu nutzen. Der direkte Kontakt mit den Kunden kann dabei helfen die Bedürfnisse zu erfahren und durch verschiedene Rabatte, Aktionen oder eine exklusive Community können Kunden überzeugt und gewonnen werden.

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Deutsche reisen Online

07. April 2011

Eine Studie von BITKOM zeigt, dass ca. ein Drittel der deutschen Bevölkerung seine Reisebuchungen online abwickelt. Neben der Entwicklung im Markt der Reisebuchung entstehen aber auch verschiedene andere Ideen und Konzepte, um die Wahl des Reiseziels zu erleichtern.

Ein Angebot was auf ökologische Themen eingeht ist www.Traverdo.de. Hier werden in Zusammenarbeit mit Ökotourismus-Verbänden und Gütesiegeln besonders nachhaltige Urlaubstrips völlig anbieterunabhängig bewertet und empfohlen.

Das Prinzip von Pocketvillage bietet eine Meta-Suchmaschine die verschiedene Nischenreiseanbieter abdeckt. Besonders einfallsreich ist dabei die „Inspire Me“-Funktion.

Im ersten Schritt kann man durch eine Bildgestaltung im Comic-Format sein gewünschtes Reiseziel optisch bestimmen. Danach wird einem ein Auswahlmenü für die gewünschten Freizeitangebote bereitgestellt. Im letzten Schritt kann der Kunde einen Zeitraum und ein verfügbares Budget einstellen, um so zu einer nach den Parametern erstellten Auswahlliste von Reiseangeboten zu kommen.

Für alle, die nur kurzfristig in einer anderen Stadt unterkommen müssen/wollen bzw. ein paar Nächte aus ihrer eigenen Wohnung entfernt sind und kein Problem damit haben sie zur Verfügung zu stellen bietet die neue Plattform 9flats.com den gewünschten Rahmen. Die Beispielangebote auf der ersten Seite wirken dabei alle sehr stylisch und einladend.

Neben diesen Angeboten gibt es noch viele weitere Ideen auf dem Reisemarkt und gerade in dieser Branche sind Empfehlungen und Hilfen bei der Suche sehr nützlich, denn wer will schon in seinem Urlaub ein totales Floperlebnis haben.

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