Archiv für die Kategorie ‘Soziale Netzwerke’

Social Commerce im Sport

26. Mai 2011

In Deutschland startete Netzathleten.de als große Community für Sportbegeisterte schon 2007. Nachdem sich das Portal in den letzten Jahren ein wenig umorientierte und die Community nicht mehr komplett in den Vordergrund rückt, entstehen im Web ganz neue Konzepte für Sportbegeisterte.

Eine Plattform die Netzathleten.de relativ ähnlich ist, stellt TRIBESPORTS.com dar. Das Profil ist wie bei anderen sozialen Netzwerken aufgebaut und zusätzlich kann man seine sportlichen Erfolge präsentieren. Das interessante ist das aus Internetspielen bekannte Achievementprinzip. In diesem Fall zielt es aber auf Erfolge im realen Leben ab und spornt zu weiteren Leistungen an.

In verschiedenen Gruppen zu den jeweiligen Sportarten kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen, zu gemeinsamen Sportereignissen verabreden, Bilder hochladen oder seine vergangenen Erfolge präsentieren.

Das Prinzip soll den Nutzern helfen, die eigenen Leistungen zu verbessern. „Nebenbei“ hat es aber auch einen sehr interessanten Social-Commerce-Hintergrund. Die Plattform ist an ein Bewertungs- und Suchportal für Sportartikel angebunden, welches auch mit einem Onlineshop verbunden ist. (weiterlesen…)

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Renault sammelt „Likes“ Offline

05. Mai 2011

Der französische Autohersteller Renault erweitert sein Facebook Marketing. Nachdem sie  zum 1. April eine Aktion starteten und Renault.de auf Facebook umleiteten, zeigt Renault Niederlande, wie man auch offline auf „Like“-Fang gehen kann.
Zur AutoRAI 2011, der größten Automesse der Niederlande, ermöglichte Renault durch Terminals das „Liken“ der verschiedenen Automodelle. Es wurden Zugangspässe bzw. RFID Cards an die Besucher verteilt und die Offline-Erfahrung konnte so mit den Online-Freunden geteilt werden.

Diese Art von Facebook Marketing ist ein Versuch, Erlebnisse im Alltag direkt in das „Online-Leben“ zu implementieren. Es gibt bis jetzt nur wenige Beispiele für solche Aktionen. Große Marken wie Coca Cola oder Renault machen es aber vor und zielen auf die , in Zukunft wahrscheinlich immer wichtigeren, Likes ab. Der Wert solcher Aktionen für die Unternehmen ist sehr schwer festzustellen, wobei sich der Aufwand jedoch in Grenzen hält. Auf jeden Fall ist es eine interessante Idee, die für viel Aufmerksamkeit sorgen dürfte und zeigt das die Autobranche auf bzw. mit Facebook erfolgreich arbeitet.

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Umgang mit Kritik im Social Web

21. April 2011

Aus aktuellem Anlass geht Social Commerce im heutigen Artikel darauf ein, wie man am besten mit verschiedener Kritik umgeht und wie nicht.

Zunächst ist zu sagen, dass Kritik fast immer einen positiven Wert mit sich bringt. Außerdem ist es normal Kritik zu bekommen, denn es wird immer unzufriedene Kunden oder Leser geben und man kann es nicht allen recht machen. Das wichtige ist, den Fokus vor allem auf die Kunden zu legen, die sich einbringen und ihr Produkt oder ihren Blog verbessern wollen.

In der heutigen Zeit der extrem schnellen Informationsverbreitung ist es umso wichtiger auf jegliche Art von Kritik angemessenen einzugehen. Es ist wichtig Fehler einzusehen und sich an den Vorschlägen der User zu orientieren.

Im Umgang mit Kritik unter der Gürtellinie empfiehlt zenhabits eine ruhige Herangehensweise. Als erstes sollten Blogbetreiber oder Unternehmen darauf schauen, ob die Kritik haltlos ist oder nicht. Wenn der rüde Kommentar inhaltlich berechtigt ist, muss der Kritisierte darauf eingehen und für die Anregungen danken, aber in jedem Fall sollte man Ruhe bewahren und sich nicht in Verteidigungsstellung begeben. Lange Kommentarkriege im Netz bleiben erhalten und können nur schwer entfernt werden, so dass ein einziger Kommentar schon weitreichende Folgen haben kann. Ein Beispiel dafür liefert United Airlines. Die Fluggesellschaft hat sich nicht um die Beschwerde des Musikers Dave Carroll gekümmert. Sein kritisches Video über United Airlines hat nun über 10 Millionen Klicks auf YouTube und schadet dem Image der Airline kontinuierlich. Diese wiederum will das Video als Schulungsmaterial für ihre Angestellten nutzen und haben nach dem großen Imageschaden doch noch reagiert.

Neben vielen negativen Beispielen im Umgang mit kritischen Kommentaren zeigen sich aber auch immer mehr Ideen und positive Entwicklungen.  Dienste wie Facebook oder Twitter liefern Unternehmen dabei die Plattform für einen Kundenkontakt im Netz. Ein witziges Beispiel zeigt EA Sports durch seine Videoantwort auf ein Kritikvideo auf YouTube. Die Aktion brachte EA Aufmerksamkeit und die Videoantwort hat 4 Millionen Klicks mehr als das ursprüngliche Kritikvideo. Das Beispiel und weitere Fakten zum Handling von Kritik liefert die folgende Slideshare-Präsentation des Marketingexperten Jan Heinemann.

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IBM-Studie zum Umgang von Marken mit Social Media

15. April 2011

Der Umgang von Marken und Unternehmen mit Social Media hat bekanntlich sein Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Viele Anbieter von E-Commerce-Lösungen legen derzeit den Fokus noch auf die falschen Inhalte.

Eine neue hochinteressante Studie von IBM stellt Statistiken und Probleme zur Situation dar. Zunächst zeigt IBM durch verschiedene Diagramme wieviel Prozent der Marken verschiedene Social-Media-Elemente nutzen. Das Nutzen dieser Services verfolgen dabei fast alle. Das Problem ist der falsche Fokus der Unternehmen.  Die Erwartungen der Kunden werden nicht richtig erkannt. Eine interessante Darstellung aus der Studie zeigt, das Kunden vor allem auf Rabatte und den Kauf über Social Sites abzielen.

Die Unternehmen denken im Gegensatz dazu, dass die User vor allem auf Informationen aus sind. Die größte Fehleinschätzung liegt darin, dass die Kunden das Community-Gefühl, welches nicht auf Informationen ausgerichtet ist, schätzen. Das heißt, dass die User vorallem auf Informationen über die Produkte aus sind und im Zusammenhang dazu schnell und günstig einkaufen wollen.

Um diesen Community-Wert zu schaffen sollten Unternehmen einen Beitrag liefern der von den Konkurrenten abhebt. Außerdem wird empfohlen nicht nur einen Social Media Channel zu nutzen. Der direkte Kontakt mit den Kunden kann dabei helfen die Bedürfnisse zu erfahren und durch verschiedene Rabatte, Aktionen oder eine exklusive Community können Kunden überzeugt und gewonnen werden.

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Entrepreneur Communities als Hilfe und Chance für Unternehmensgründer

30. März 2011

Bei meinen täglichen Besuchen auf MoMB.com sind mir in den letzten Tagen vermehrt Betaversionen aufgefallen, die Communitys für Entrepreneure bereitstellen. Darunter befinden sich Seiten wie Sparkmuse und StartupCrave, die sich direkt mit der Ideengenerierung und Startup-Phase befassen oder auch die Seite OnStartups, welche als Q&A-Plattform für erfahrene und neue Unternehmensgründer gestartet wurde. Deutsche Seiten, die sich mit dem Thema befassen, sind mir dabei leider nicht ins Auge gefallen.
SmallBusinessTrends.com hat dieses Thema schon im Februar in seine Berichterstattung aufgenommen und erwähnt dabei bereits etablierte Seiten wie StartUpNation oder Young Entrepreneur.
Zusätzlich werden Entrepreneur-Podcasts und Blogs als weitere Mittel zur Informationsbeschaffung erwähnt. Bei vielen Seiten in der Branche sind sie integriert und helfen bei der Vermittlung der Inhalte.
Der Weg bis hin zur Realisation einer Idee ist hart  und Entrepreneur Communitys geben den Usern Informationen darüber, wie Herausforderungen und Aufgaben, die ein Unternehmensgründer bewerkstelligen muss, erfolgreich umgesetzt werden können. Eine große Gemeinschaft bietet dabei einen hohen Wissensfundus und vor allem viele wertvolle Erfahrungsberichte. Außerdem kann man nötige Kontakte schließen und bekommt die Hilfe derzeit hauptsächlich noch kostenlos. (weiterlesen…)

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