Archiv für die Kategorie ‘Soziale Netzwerke’

Convofy – eine neue Social-Enterprise-Lösung

22. März 2011

Noch im März will sich Convofy im Feld der Social-Enterprise-Lösungen platzieren. Mit dem neuen Social Network soll aber keine Konkurrenz für die großen Netzwerke wie Xing oder LinkedIn aufgebaut werden. Viel mehr soll die Plattform als großes Gesamtpaket rund um Inhouse-Kommunikation, Teamarbeit und Content-Management für Unternehmen dienen.

Die Firma Scrybe entwickelt, unterstützt von Adobe und LMK Resources, das neue System Convofy. Dabei ist es das Ziel die Funktionen von Programmen wie Dropbox, Skype und Google Docs zusammen in einem Programm anzubieten. Das ganze soll als Software-as-a-Service-Lösung in der Cloud angeboten werden. Es soll in der Laufzeitumgebung von Adobe AIR operieren und unter anderem Funktionen wie Live-Feeds, eine interne Dropbox,  eine interne Aufgaben-Priorisierung und natürlich einen Instant-Messenger beinhalten. Das Einpflegen von Apps wie zum Beispiel GoogleMaps soll Convofy für Unternehmen personalisierbar machen und ergibt weitere Möglichkeiten.

Die ganzen Abläufe in Convofy sollen dann auf einer Real-Time-Basis laufen und somit eine flexible und schnelle Arbeitsweise ermöglichen.

Es ist zwar keine komplett neue Idee und bietet nicht viel Mehrwert, aber als Komplettlösung für verschiedene Probleme vereint es alle Funktionen unter einem Dach und bietet so eine gute digitale Arbeitsplattform. Im Vergleich zu bereits existierenden Plattformen wie SocialCast, Chatter oder Yammer will Convofy sich durch dieses Gesamtpaket und einem “Mehr” an Funktionen absetzen.

Dieses Vorhaben gilt es nun noch zu bestätigen. Der erste Eindruck der Videodarstellungen, die in einem Artikel von t3n aufgeführt sind, ist aber schon sehr vielversprechend.

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Social Contests auf einen Klick & Plattformen helfen Japan

15. März 2011

Ein großer Trend im Social Commerce sind Gewinnspiele, Contests und Give Aways. Über Facebook und Twitter steigern sie die Bekanntheit und die Followerzahl. Zusätzlich können Unternehmen gleichzeitig neue Produkte testen und Meinungen einholen.

Die Idee eines Angebots von zusammengefassten Gewinnspielen über ein Medium nutzten schon Portale wie Gewinnspiel.deGwazu.com hat dieses Prinzip nun auf solche, über soziale Netzwerke laufende, Aktionen angewendet.

Dabei ist natürlich eine direkte Verbindung zu Facebook und Twitter möglich und Unternehmen können, gegen Gebühr, Premiumwerbeplätze auf der Startseite belegen. In fast allen Fällen ist dabei die Teilnahme gleichbedeutend mit einem „Like“ oder einem „Retweet“.

Neben den Gewinnspielen fällt auf, dass aus aktuellem Anlass auch viele Unternehmen verschiedenste Arten von Spendenaktionen ins Leben rufen. Ein Beispiel dafür sieht man im Gwazu- Bild von der Firma VitaCoco.

Die reine Spieleplattform Zynga hat dabei den hohen Bekanntheisgrad seiner Spiele genutzt und durch in die Spiele integrierte Spenden der User bereits eine Million US$ gesammelt.

Google nutzt seine Ressourcen für Japan und hat neben gewissen Spendensummen, den Google Person Finder gestartet, um vermisste Personen über verschiedene Wege aufzuspüren und zusätzlich einen Tsunami Alarm eingerichtet.

Es ist schön zu sehen, dass Social-Commerce-Plattformen dabei derzeit den Fokus eher auf den „social Part“ ihrer Aktionen lenken und ihre Bekanntheit für einen guten Zweck nutzen.

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Crowdsourcing – Wie Nutzer spielend finnische Zeitungen für das Netz indizieren

03. März 2011

Das Archivieren von Büchern, Zeitungen oder anderen Medien gilt prinzipiell als ziemlich monotone Tätigkeit. The National Library of Finland hatte eine schlaue Idee, um der Eintönigkeit entgegenzuwirken. In Zusammenarbeit mit Microtask, ein Unternehmen das Software speziell für Bibliotheken und Archive anbietet, wurde ein Crowdsourcing-Modell entwickelt, bei dem Nutzer spielend alte finnische Zeitschriften für das Web indizieren. DIGITALKOOT heißt das Projekt, das zwei Spiele beinhaltet, die der Bibliothek beim Archivieren helfen. Die freiwilligen Helfer haben seit dem Start am 08. Februar um die 92000 Minuten (etwas über 2 Monate)  mit dem Spielen der beiden Browsergames verbracht.  Wer der finnischen Sprache mächtig ist, wird noch genügend Zeit haben, um bei dem Projekt mitzuwirken, denn in naher Zukunft sind noch weitere spielerische Aufgaben geplant.

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Virtuelle Karte für Rollstuhlfahrer

23. Februar 2011

Die Welt mit anderen Augen wahrnehmen, heißt es für Rollstuhlfahrer, wenn sie ihre täglichen Gänge nach draußen erledigen. Treppen und enge Gassen werden hier oft zu unüberwindbaren Hindernissen. Auf vielen Stadtkarten wird zwar markiert, wo sich welcher Ort finden lässt, aber nicht, ob dieser auch rollstuhlgerecht gestaltet wurde. Bei den Karten auf wheelmap.org ist dies anders. Einzelne Fähnchen zeigen mit der Hilfe der Ampelfarben an, welche Lokalität und welcher Platz für Rollstuhlfahrer nutzbar sind. Grüne Fahnen bedeuten eine rollstuhlgerechte Nutzung, Orte, die mit roten Fahnen markiert wurden, sind ungeeignet, eine teilweise Nutzung zeigen alle gelben Fähnchen an.

Die virtuellen Stadtkarten funktionieren interaktiv, so wird gewährleistet, dass auf Änderungen reagiert wird und immer mehr Orte hinzukommen können.

Die Idee zu dem Projekt hatte Raúl Krauthausen vom Berliner Verein “Sozialhelden”.

Der eigentliche Anstoß kam durch eine sehr eingängige Aussage seines Freundes.

“Raúl, ich habe keine Lust, mich mit dir immer in dem gleichen Café zu treffen”.

Die Aufforderung, die einfach zu lösen scheint, war für den 30-Jährigen, der an einer Glasknochenkrankheit leidet und auf den Rollstuhl angewiesen ist ein wesentliches Problem. Denn woher sollte er wissen, welche Orte für seine Bedürfnisse geeignet sind? Momentan arbeiten drei bis fünf „Sozialhelden“ ehrenamtlich an dem Projekt Wheelmap. Auch der Berliner Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Jürgen Schneider beteiligte sich, indem er den Kontakt zu den Machern einer Berliner Mobilitätsdatenbank herstellte.

Inzwischen wird Wheelmap gut auf dem Markt angenommen, mittlerweile sind mehr als 30.000 Orte dort gelistet und pro Tag kommen mehrere hundert hinzu. Mit der kostenlosen iPhone-App hat sich die Zahl der Mitglieder sogar verdoppelt.

Wheelmap wird sogar für das Ausland weiterentwickelt. Die virtuellen Karten gibt es bereits auf Japanisch, Englisch, Französisch und Italienisch, an einer spanischen Version wird gerade gefeilt.

Für den Einsatz bei den Sozialhelden gab Krauthausen sogar seinen Job als Programmmanager beim RBB-Sender Fritz auf. Für die Zukunft gibt es bereits Pläne für Wheelmap. Angedacht  ist, Unternehmen zu beraten, wie Orte Rollstuhlgerecht umgebaut werden können.

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Kochrezepte über Twitter – Mit ein paar Lebensmitteln zur kompletten Mahlzeit.

18. Februar 2011

Eine schöne Idee, um Twitter zu nutzen, hatten die Macher der spanischen Kochrezepteplattform Gallina Blanca. Wer gerade nur ein paar Zutaten zur Hand hat, twittert diese einfach über den Nachrichtendienst und erhält dann einen Link zu dem passenden Rezept. Die Anfragen werden mit dem Hashtag  #quieroreceta gekennzeichnet, die verfügbaren Zutaten werden dann mit einem Pluszeichen aneinandergefügt: #quieroreceta tomates + jamón + zanahoria.

Wer sich ein klein wenig in der Agenturlandschaft auskennt, weiß dass Facebook und Twitter immer populärer im Bereich des Kundenservices werden. Gallina Blanca sticht hier auf jeden Fall heraus und beweist, dass auch mit den wenigen technischen Mitteln der Nachrichtenplattform noch eine kreative Idee entstehen kann.

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