Context Collapse – Facebook passt Newsfeed an

Verfasst am 5. Juli 2016 von .

Quelle: pexels.com

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Social Media – das ist für viele gleichbedeutend mit Facebook. Wenn Firmen „auf Social Media“ aktiv sind, meinen sie für gewöhnlich Facebook und Twitter. Wenn sie es nicht sind, heißt es: „Wir sind nicht auf Facebook!“. Auch, wenn das soziale Netzwerk nicht mehr so rasant wächst, wie die Konkurrenz von Snapchat, Tumblr, Instagram, LinkedIn, YouTube, Twitter, Pinterest und sogar Google+, liegt Facebook mit 1,6 Milliarden aktiven Nutzern weltweit weiterhin unangefochten vorn. Jeden fünften Menschen weltweit ansprechen zu können, das macht Facebook für Marketer und Unternehmen so attraktiv.

Grundlage von Facebooks Marketing-Erfolg ist das enorme Wissen, dass das soziale Netzwerk über seine Nutzer bereithält. Aus den demographischen Angaben, Likes, Shares und Kommentaren sowie Konversationen lassen sich recht genaue und individuelle Präferenzen ableiten und zielgenau adressieren. Ebenso aus den Interaktionen des Nutzers im Netzwerk. Welche Links klickt er, wie lang sieht er sich welche Videos an und welche 360Grad-Fotos veranlassen ihn zu wilden Bewegungen mit seinem Smartphone? Das funktioniert allerdings nur, solang der Nutzer das Netzwerk nutzt und so all diese Informationen preisgibt. Genau dort liegt aktuell Facebooks Problem.

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Achtung: “Chatbots” könnten das soziale Okösystem revolutionieren

Verfasst am 5. April 2016 von .

© Igor Yaruta - Fotolia

© Igor Yaruta – Fotolia

Die digitale Welt entwickelt sich weiterhin in schwindelerregendem Tempo. Sie wartet auf niemanden. Die zunehmende Bedeutung des Mobile-Commerce versetzt Social-Media-Kanäle in eine relevantere Position in den Marketing- und Sales-Strategien jedes Händlers. Der Kunde ist König in diesem digitalen Panorama, in sich dem Personalisierung, Curated-Shopping-Erlebnisse, Dash Buttons und Unmittelbarkeit zusammenschließen und den Terminus „Instant Commerce“ als eine der Säulen der aktuellen Social-Commerce-Trends entstehen lassen.

Wo wir stehen: Twitter ist 10 Jahre geworden und Snapchat wird durch den Einfluss der Millennials zu einer aufstrebenden Kraft. Instagram und Pinterest wachsen in schnellem Tempo; vor allem Letztgenannte, aufgrund der Fähigkeit, Traffic auf den Content zu lenken und näher am Point of Purchase zu sein. Auf der anderen Seite führt Facebook die soziale Sphäre auch weiterhin mit stetigen Innovationen an. Der neuste Coup: Facebooks „Messenger Bot Store“.

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„Ab gehts in die digitale Shopping Mall!“ – Social Shopping auf Facebook mit Payvment

Verfasst am 25. Oktober 2011 von .

Die Entwicklung von Facebook Shops steht am Anfang. In Deutschland probieren sich derzeit BAUR und Andere an der neuen Verkaufsmöglichkeit. Einer der Vorreiter zur Erstellung solcher Shops ist Payvment.com. Die Plattform bietet für jede Privatperson, sowie für alle Unternehmen eine Lösung an. Dabei gibt es eine kostenlose Version, sowie kostenpflichtige Lösungen mit erweiterten Analyse Tools und verschiedenen Automatisierungen.

Payvment

Neben dem Angebot einer Shoplösung fällt aber vor allem die Payvment Shopping Mall auf. Dieser, in Facebook integrierte, Marktplatz verbindet alle Shops von Payvment in einer großen digitalen Einkaufspassage. Die Produktvielfalt wird durch 60000 verschiedene Händler bestimmt. Das Social Shopping wird durch die verschiedenen Möglichkeiten in Facebook erzeugt.

In Zukunft sollen die von anderen Shops bekannten „Want“- und „Own“- Funktionen eingebaut werden. So entsteht ein Shop mit einer großen Vielfalt und einem Shoppingerlebnis direkt in Facebook, denn auch der Bezahlvorgang ist komplett in die Shopping Mall integriert. Zur Absicherung über die Qualität der Verkäufer bzw. der Produkte gibt es natürlich auch ein Bewertungssystem.

So liefert Payvment einen kompletten Onlinemarktplatz in Facebook. Die junge Plattform, welche Anfang des Jahres online ging, zeigt durch die erwähnten Punkte jetzt schon ihr Potential und bekannte Marken wie Gibson oder Vivienne Westwood geben dem Start Up ein Gesicht.


Die Kunst sozialer Netzwerke feat. Myartmap.de

Verfasst am 5. Oktober 2011 von .

Die Kommerzialisierung sozialer Netzwerke geht ihren Gang. Aus Facebook entstand F-Commerce und alle anderen Netzwerke sind in ständigen Entwicklungen ihre Portale erwerbsfähiger zu gestalten. Neben den großen Netzwerken, welche auf alle Nutzergruppen ausgelegt sind, entstehen auch immer wieder spezialisierte Plattformen, die sich zum Beispiel dem Thema Sport, Jobsuche oder auch Musik widmen.

Mit MyArtMap.de von der artnetwork GmbH startet nun ein ernstzunehmender Kandidat für alle Kunstliebhaber. Das Portal richtet sich sowohl an Kunstfans als auch an Künstler. Wie bei allen anderen Netzwerken kann man Gruppen bilden, Galerien hochladen und sich mit Freunden austauschen. Außerdem gibt es einen Blog und einen Terminkalender mit Kunstveranstaltungen aller Art.

Der kommerzielle Faktor wird durch den integrierten Marktplatz realisiert. Egal ob man auf der Suche nach Kunst ist oder seine eigenen Werke verkaufen will, MyArtMap liefert die Plattform für den digitalen Kunsthandel. Interessant: Der in der Kunstszene gerne genutzte und nicht unüblichen anonyme Kaufprozess wird durch eine mögliche Chiffre angeboten.

MyArtMap wirkt sehr übersichtlich und durchdacht. Die Zielgruppe ist zwar nicht übermäßig groß, aber wenn man sich um die wirklichen Kunstkenner kümmert, könnte man sich in der Nische gut platzieren. Die Spezialisierung ist in Zeiten der großen Datenschutzdebatte auf jeden Fall nicht die schlechteste Strategie.


Die Politik entdeckt Social Media – erfolgreich!

Verfasst am 17. Juni 2011 von .

Zum Wochenende noch ein kleiner Einblick, wie man Social Media nicht unbedingt für Social Commerce, aber für „Social Politics“ nutzen kann. Der gleiche Erfolg, wie bei dieser politischen Kampagne, kann sich durch den Einsatz von sozialen Medien auch auf jegliche anderen Konzepte umsetzen lassen bzw. wurde schon umgesetzt. Dies ist nur ein weiteres Beispiel, für eine gut durchdachte und vor allem erfolgreiche Aktion.

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Facebook entwickelt eigenen Browser

Verfasst am 16. Juni 2011 von .

Die Präsenz von Facebook im Netz wird immer stärker. Auch wenn es einige Berichte gibt, dass die Userzahlen in Ländern wie den USA und Kanada zurückgehen, steigt die Gesamtnutzerzahl. Weiterhin verzeichnet Facebook in vielen anderen Bereichen steigende Zahlen.

Um die Entwicklungen weiter vorran zu treiben unterstützt Facebook nun die Entwicklung von Rockmelt im Bezug auf einen gemeinsamen Browser. Schon die neue Rockmelt Beta 3 enthält 30 neue Features die in Zusammenarbeit mit Facebook entstanden sind. Doch das soll nur der Anfang sein.

Die Abstimmungen mit Facebook ermöglichen ein Surfen mit ständigem Bezug zum sozialen Netzwerk. Auch für Onlineshop-Betreiber könnten sich dadurch interessante Möglichkeiten ergeben. Ein direkter Chat zu den eigenen Produkten kann zum Beispiel einfach im Browserfenster geführt werden. Das Onlineshopping-Erlebnis kommt dem Einkaufserlebnis im realen Leben so immer näher. Auch verschiedene Marketingaktionen könnten auf die Facebookverbindung im Browser ausgerichtet werden. Welche Maßnahmen möglich sind, wird sich zeigen. Ob der Rockmelt-Browser konkurrenzfähig ist auch. Das Potential in Verbindung mit Facebook ist jedoch enorm.


Eine geniale Idee von der Band „Kaiser Chiefs“

Verfasst am 7. Juni 2011 von .

Seit langem bekannt sind Plattformen wie Spreadshirt oder DaWanda, welche auf ihren Customization-Plattformen auch Shops zur Verfügung stellen. Der Start solcher Konzepte ist zwar nicht neu, entwickelt sich aber ständig weiter.

Musiker und Labels müssen derzeit sehr kreativ sein, um die Plattenverkäufe bzw. ihre Downloads hochzuschrauben und profitabel zu arbeiten. Neben der Werbeaktion von Lady Gaga und Amazon fällt nun die englische Band „Kaiser Chiefs“ mit einer weiteren Idee im Musikgeschäft auf. Hier entsteht auch der Bezug zu Plattformen wie Spreadshirt. Die Kaiser Chiefs bieten auf ihrer Facebook-Page und auf ihrer normalen Homepage die Möglichkeit, dass neue Album mit zehn Songs selber zu gestalten.

Zunächst kann man nach dem Anhören zehn Songs aus 20 Liedern für das Album auswählen. Danach können die Hörer auf Grundlage der songspezifischen Symbole ein CD-Cover gestalten.

Der Clou bei der Sache ist, dass die eigenen Designs auf der Homepage veröffentlicht werden und für jede verkaufte Platte erhält der „Designer“ ₤1. Bei einem Preis von ₤7,50 verspricht die Aktion ein hohes Erfolgspotential. Richtige Fans werden außerdem zwei Alben mit allen 20 Songs erstehen und so die Verkäufe weiter ankurbeln.

Das derzeit meist verkaufte Design wurde 77 mal verkauft und hat seit gestern zehn Verkäufe dazugewonnen. Dafür, dass der Nutzer sein eigenes Werk in fünf Minuten erstellen kann und keinen weiteren Aufwand hat, ist das ein schöner Nebeneffekt. Ob die Idee Früchte trägt ist noch nicht abzusehen. Auf jeden Fall ist es eine schöne Social-Commerce-Idee, denn wer sein Album kreiert, stellt es sicherlich auch seinen Freunden vor und wird in den Prozess mit eingebunden.


Renault sammelt „Likes“ Offline

Verfasst am 5. Mai 2011 von .

Der französische Autohersteller Renault erweitert sein Facebook Marketing. Nachdem sie  zum 1. April eine Aktion starteten und Renault.de auf Facebook umleiteten, zeigt Renault Niederlande, wie man auch offline auf „Like“-Fang gehen kann.
Zur AutoRAI 2011, der größten Automesse der Niederlande, ermöglichte Renault durch Terminals das „Liken“ der verschiedenen Automodelle. Es wurden Zugangspässe bzw. RFID Cards an die Besucher verteilt und die Offline-Erfahrung konnte so mit den Online-Freunden geteilt werden.

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Diese Art von Facebook Marketing ist ein Versuch, Erlebnisse im Alltag direkt in das „Online-Leben“ zu implementieren. Es gibt bis jetzt nur wenige Beispiele für solche Aktionen. Große Marken wie Coca Cola oder Renault machen es aber vor und zielen auf die , in Zukunft wahrscheinlich immer wichtigeren, Likes ab. Der Wert solcher Aktionen für die Unternehmen ist sehr schwer festzustellen, wobei sich der Aufwand jedoch in Grenzen hält. Auf jeden Fall ist es eine interessante Idee, die für viel Aufmerksamkeit sorgen dürfte und zeigt das die Autobranche auf bzw. mit Facebook erfolgreich arbeitet.


Entrepreneur Communities als Hilfe und Chance für Unternehmensgründer

Verfasst am 30. März 2011 von .

Bei meinen täglichen Besuchen auf MoMB.com sind mir in den letzten Tagen vermehrt Betaversionen aufgefallen, die Communitys für Entrepreneure bereitstellen. Darunter befinden sich Seiten wie Sparkmuse und StartupCrave, die sich direkt mit der Ideengenerierung und Startup-Phase befassen oder auch die Seite OnStartups, welche als Q&A-Plattform für erfahrene und neue Unternehmensgründer gestartet wurde. Deutsche Seiten, die sich mit dem Thema befassen, sind mir dabei leider nicht ins Auge gefallen.
SmallBusinessTrends.com hat dieses Thema schon im Februar in seine Berichterstattung aufgenommen und erwähnt dabei bereits etablierte Seiten wie StartUpNation oder Young Entrepreneur.
Zusätzlich werden Entrepreneur-Podcasts und Blogs als weitere Mittel zur Informationsbeschaffung erwähnt. Bei vielen Seiten in der Branche sind sie integriert und helfen bei der Vermittlung der Inhalte.
Der Weg bis hin zur Realisation einer Idee ist hart  und Entrepreneur Communitys geben den Usern Informationen darüber, wie Herausforderungen und Aufgaben, die ein Unternehmensgründer bewerkstelligen muss, erfolgreich umgesetzt werden können. Eine große Gemeinschaft bietet dabei einen hohen Wissensfundus und vor allem viele wertvolle Erfahrungsberichte. Außerdem kann man nötige Kontakte schließen und bekommt die Hilfe derzeit hauptsächlich noch kostenlos. weiter


Convofy – eine neue Social-Enterprise-Lösung

Verfasst am 22. März 2011 von .

Noch im März will sich Convofy im Feld der Social-Enterprise-Lösungen platzieren. Mit dem neuen Social Network soll aber keine Konkurrenz für die großen Netzwerke wie Xing oder LinkedIn aufgebaut werden. Viel mehr soll die Plattform als großes Gesamtpaket rund um Inhouse-Kommunikation, Teamarbeit und Content-Management für Unternehmen dienen.

Die Firma Scrybe entwickelt, unterstützt von Adobe und LMK Resources, das neue System Convofy. Dabei ist es das Ziel die Funktionen von Programmen wie Dropbox, Skype und Google Docs zusammen in einem Programm anzubieten. Das ganze soll als Software-as-a-Service-Lösung in der Cloud angeboten werden. Es soll in der Laufzeitumgebung von Adobe AIR operieren und unter anderem Funktionen wie Live-Feeds, eine interne Dropbox,  eine interne Aufgaben-Priorisierung und natürlich einen Instant-Messenger beinhalten. Das Einpflegen von Apps wie zum Beispiel GoogleMaps soll Convofy für Unternehmen personalisierbar machen und ergibt weitere Möglichkeiten.

Link zum Video

Die ganzen Abläufe in Convofy sollen dann auf einer Real-Time-Basis laufen und somit eine flexible und schnelle Arbeitsweise ermöglichen.

Es ist zwar keine komplett neue Idee und bietet nicht viel Mehrwert, aber als Komplettlösung für verschiedene Probleme vereint es alle Funktionen unter einem Dach und bietet so eine gute digitale Arbeitsplattform. Im Vergleich zu bereits existierenden Plattformen wie SocialCast, Chatter oder Yammer will Convofy sich durch dieses Gesamtpaket und einem „Mehr“ an Funktionen absetzen.

Dieses Vorhaben gilt es nun noch zu bestätigen. Der erste Eindruck der Videodarstellungen, die in einem Artikel von t3n aufgeführt sind, ist aber schon sehr vielversprechend.