Die Kunst sozialer Netzwerke feat. Myartmap.de

Verfasst am 5. Oktober 2011 von .

Die Kommerzialisierung sozialer Netzwerke geht ihren Gang. Aus Facebook entstand F-Commerce und alle anderen Netzwerke sind in ständigen Entwicklungen ihre Portale erwerbsfähiger zu gestalten. Neben den großen Netzwerken, welche auf alle Nutzergruppen ausgelegt sind, entstehen auch immer wieder spezialisierte Plattformen, die sich zum Beispiel dem Thema Sport, Jobsuche oder auch Musik widmen.

Mit MyArtMap.de von der artnetwork GmbH startet nun ein ernstzunehmender Kandidat für alle Kunstliebhaber. Das Portal richtet sich sowohl an Kunstfans als auch an Künstler. Wie bei allen anderen Netzwerken kann man Gruppen bilden, Galerien hochladen und sich mit Freunden austauschen. Außerdem gibt es einen Blog und einen Terminkalender mit Kunstveranstaltungen aller Art.

Der kommerzielle Faktor wird durch den integrierten Marktplatz realisiert. Egal ob man auf der Suche nach Kunst ist oder seine eigenen Werke verkaufen will, MyArtMap liefert die Plattform für den digitalen Kunsthandel. Interessant: Der in der Kunstszene gerne genutzte und nicht unüblichen anonyme Kaufprozess wird durch eine mögliche Chiffre angeboten.

MyArtMap wirkt sehr übersichtlich und durchdacht. Die Zielgruppe ist zwar nicht übermäßig groß, aber wenn man sich um die wirklichen Kunstkenner kümmert, könnte man sich in der Nische gut platzieren. Die Spezialisierung ist in Zeiten der großen Datenschutzdebatte auf jeden Fall nicht die schlechteste Strategie.


Google+ entwickelt sich – in die richtige Richtung?

Verfasst am 29. Juli 2011 von .

Nachdem in den letzten Wochen viel über Google+ berichtet wurde, war ein Thema doch vorherrschend. Warum ist Google so fanat darauf nur glaubhafte bzw. korrekte Namen zuzulassen? Und warum werden Profile ohne Vorwarnung gelöscht? Der verantwortliche Produktmanager Bradley Horowitz kündigte zwar schon Änderungen in dieser Sache an, Vollzug konnte allerdings noch nicht gemeldet werden. Spitznamen können bisher nur als Zusatz eingebaut werden. Dies dürfte neue Nutzer abschrecken, da es viele geben wird, die nicht ihren kompletten Namen in einem Netzwerk preisgeben wollen und Angst vor Datenmissbrauch haben.

Für Unternehmen stellt dieser Fakt  eine hohe Hürde zum Unternehmensprofil dar. Es wurden zwar schon verschiedene Profile zugelassen, aber dem gegenüber wurden auch schon viele Profile gelöscht. Erste Tipps zur Vorbereitung eines Profils auf Google+ gibt Boris Koch. Hier wird empfohlen bei dem Feld “Weitere Namen” den Unternehmensnamen einzufügen, welcher dann auch bei der Suche mit in die Ergebnisse einfließt. Auch einige Hinweise bezüglich der auch bei Google+ notwendigen Impressumspflicht gibt es schon.

Topaktuell ist die Ankündigung von Community Managerin Natalie Villalobos. Sie kündigte heute ein eigenes Portal für die Veröffentlichungen neuer Features von Google+ an. Die “Whats new in Google+” Plattform dient zur Übersicht über alle neuen Features und ist integriert in das Help Center.

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Einen kleinen Überblick über die Entwicklungen des ersten Monats mit Google+ liefert Mashable. Die größte Frage für die Zukunft ist, ob es Google schafft nach den Early Adoptern auch die breite Masse zu erreichen.


Google Plus – Google bastelt an eigenem Facebook

Verfasst am 29. Juni 2011 von .

Google schlägt zurück: Mit einem eigenem sozialen Netzwerk will Google gegen Facebook auftrumpfen. Der Suchmaschinenriese liegt zwar noch weit vorn, aber das große Wachstum des sozialen Netzwerks Facebook ist Grund zur Besorgnis für Google. Deshalb wohl startete Google in der letzten Zeit mehrmals den Versuch, selbst ein soziales Netzwerk aufzubauen – bisher jedoch ohne Erfolg. Nun bringt Google den Dienst Google + online. Google + sieht nicht nur eleganter und moderner aus als Facebook, es will sich auch mit einigen neuen Features von seinem Konkurrenten abheben. Mit + Circles hat der Nutzer die Möglichkeit, Bekanntenkreise zu erstellen die denen des Real Lifes entsprechen. Auch der Austausch mit Leuten, die die gleichen Hobbies haben, ist möglich. Über die Videochatfunktion + Hangouts können User zudem mit gleich mehreren Freunden gleichzeitig vis-à-vis plaudern. Darüber hinaus findet Google mit + Mobile eine Antwort auf mobiles Surfen: Das Feature bietet neben eines Sofort-Uploads für Handy-Bilder in ein privates Album auch eine Standortbestimmung der Freunde via GPS sowie eine mobile Gruppenchat-Funktion. Es scheint fast, als hätte Google mit Google + nicht nur Facebook sondern auch ein wenig sich selbst übertroffen. Damit wäre jetzt Facebook am Zug. Mal schauen, was Mister Zuckerberg als nächstes präsentieren wird.

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Facebook entwickelt eigenen Browser

Verfasst am 16. Juni 2011 von .

Die Präsenz von Facebook im Netz wird immer stärker. Auch wenn es einige Berichte gibt, dass die Userzahlen in Ländern wie den USA und Kanada zurückgehen, steigt die Gesamtnutzerzahl. Weiterhin verzeichnet Facebook in vielen anderen Bereichen steigende Zahlen.

Um die Entwicklungen weiter vorran zu treiben unterstützt Facebook nun die Entwicklung von Rockmelt im Bezug auf einen gemeinsamen Browser. Schon die neue Rockmelt Beta 3 enthält 30 neue Features die in Zusammenarbeit mit Facebook entstanden sind. Doch das soll nur der Anfang sein.

Die Abstimmungen mit Facebook ermöglichen ein Surfen mit ständigem Bezug zum sozialen Netzwerk. Auch für Onlineshop-Betreiber könnten sich dadurch interessante Möglichkeiten ergeben. Ein direkter Chat zu den eigenen Produkten kann zum Beispiel einfach im Browserfenster geführt werden. Das Onlineshopping-Erlebnis kommt dem Einkaufserlebnis im realen Leben so immer näher. Auch verschiedene Marketingaktionen könnten auf die Facebookverbindung im Browser ausgerichtet werden. Welche Maßnahmen möglich sind, wird sich zeigen. Ob der Rockmelt-Browser konkurrenzfähig ist auch. Das Potential in Verbindung mit Facebook ist jedoch enorm.


Kochrezepte über Twitter – Mit ein paar Lebensmitteln zur kompletten Mahlzeit.

Verfasst am 18. Februar 2011 von .

Eine schöne Idee, um Twitter zu nutzen, hatten die Macher der spanischen Kochrezepteplattform Gallina Blanca. Wer gerade nur ein paar Zutaten zur Hand hat, twittert diese einfach über den Nachrichtendienst und erhält dann einen Link zu dem passenden Rezept. Die Anfragen werden mit dem Hashtag  #quieroreceta gekennzeichnet, die verfügbaren Zutaten werden dann mit einem Pluszeichen aneinandergefügt: #quieroreceta tomates + jamón + zanahoria.

Wer sich ein klein wenig in der Agenturlandschaft auskennt, weiß dass Facebook und Twitter immer populärer im Bereich des Kundenservices werden. Gallina Blanca sticht hier auf jeden Fall heraus und beweist, dass auch mit den wenigen technischen Mitteln der Nachrichtenplattform noch eine kreative Idee entstehen kann.