50 Prozent aller Online-Retailer bewegen sich auf Social Communities

social-media-wagon-300x257Wer hätte das gedacht: Twitter und Facebook gehören im Bereich Social Commerce zu den am meisten genutzten Social Communities. Das geht zumindest aus dem neusten Report „Community und Social Media Study“ hervor, der aus einer Zusammenarbeit zwischen dem US-amerikanischen E-Commerce-Berater e-Tailing Group und dem Provider für professionelle Kunden-Bewertungsplattformen PowerReviews entstanden ist.

Social Media Marketing wächst derzeit im E-Commerce zu einer relevanten Komponente heran, wobei besonders große Marken und amerikanische Unternehmen wieder einmal vorlegen und Europa langsam und zögerlich folgt. Mit Erfolg, wohlgemerkt.

An anderen Stellen wird die Rezession als Argument aufgeführt, weshalb Unternehmen Social Media Marketing als neue Chance betrachten.

Naheliegend ist allerdings auch, dass Unternehmen auch ohne Rezession früher oder später diesen Weg hätten gehen müssen, denn kluges Social Media Marketing ist auch so eine Chance, abseits einer Rezession.

Mehr als 50 Prozent der bisherigen Online-Retailer greifen durchschnittlich auf fünf Social Media Tools für das Bekanntmachen ihrer Online-Shops oder Marken zurück. Knapp 86 Prozent setzen zu diesem Zweck eine Facebook-Fanpage ein (siehe auch: Branding mit Facebook-Fanpage), 65 Prozent nutzen Twitter für eine eher Web-2.0-affinere Zielgruppe, 55 Prozent setzen Blogs und Verbraucherplattformen ein und wiederum 50 Prozent kommunizieren ihre Botschaft via Viral-Clips.

Insbesondere die letzten sechs Monate wurden von 75 Prozent der 117 befragten Unternehmen dazu genutzt, den Einsatz ihrer Social Media Strategie zu professionalisieren, auszubauen und zu fokussieren.

Der Präseident der e-Tailing Group, Freedman, ist gar der Ansicht, dass die Integration von Social Networking im E-Commerce die Schwelle zur kritischen Masse erreicht hat.

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5 Reaktionen zu “50 Prozent aller Online-Retailer bewegen sich auf Social Communities”

  1. Speziell in den USA gehört Social Media Marketing für bekanntere Unternehmen inzwischen zum Standardwerkzeug. Die zu erreichende Zielgruppe für Marketing bewegt sich in bestimmten Communities. Als logische Folge ist Werbung / Marketing innerhalb dieser Communities die richtige Antwort, um eine Diskussion über ihre Produkte anzuregen.
    Interessant bei der Untersuchung dürfte hingegen sein, wo die 117 befragten Unternehmen herkommen? Dadurch ließe sich auch beurteilen wieweit die Nutzung von Social Media Marketing in verschiedenen Ländern ist. Vermutlich wurde aber nur der US Markt untersucht.

  2. „Als logische Folge ist Werbung / Marketing innerhalb dieser Communities die richtige Antwort, um eine Diskussion über ihre Produkte anzuregen.“

    Dazu ein klares Nein meinerseits.

  3. Konsumenten wollen ihre Meinung berücksichtigt sehen. Das Beispiel GM zeigt, dass dies Unternehmen auch hilft unnötige Fehler zu vermeiden. Dies spart nicht nur dem Unternehmen Kosten, sondern führt auch zu positivem Feedback, da damit ein deutliches Signal gesendet wird, dass die Meinung von Konsumenten respektiert wird.
    Beispiel Buick Crossover http://bit.ly/3Ad1F8

    Als erfolgreiches Gegenbeispiel kann die Marketingstrategie von BMW für den X1 gewertet werden.
    http://bit.ly/bzNVb

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