Die erste Kunstmesse online

Wer intensiv mit Kunsthändlern in Kontakt treten und dabei die Möglichkeiten des Web 2.0 nutzen möchte, kann vom 22. bis 30 Januar 2011 an der VIP Art Fair teilnehmen. Das Event bietet ein breites Spektrum an Gallerien, die in der ganzen Welt verstreut, zum Beispiel in New York, London, Tokyo, Berlin oder Zürich, zu finden sind.

VipArtFair

Ins Leben gerufen wurde die Online-Kunstmesse unter anderem von den Galeristen James und Jane Cohan und den IT-Spezialisten Jonas und Alessandra Almgren. Das Ziel der Messe ist es eine Community zu schaffen. So führt Cohan an:

» „Wir haben die angesehensten internationalen Galerien – sowohl etablierte als auch jüngere – eingeladen, für dieses Online-Event zusammenzukommen. So schaffen wir eine virtuelle Community, die es Sammlern, Kuratoren und der interessierten Öffentlichkeit ermöglicht, auf herausragende Galerien zuzugreifen und etwas über ihre Künstler zu erfahren – und all dies mit nie zuvor da gewesener Leichtigkeit und natürlich unter Wahrung absoluter Diskretion.“ «

Die Onlineplattform ermöglicht eine Reihe von Interaktionsmöglichkeiten. Galerien lassen sich innerhalb eines Online-Rundgangs erkunden. Teilnehmer können nach bestimmten Interessensgebieten suchen, sich virtuell in einer VIP-Lounge treffen, Filme anschauen oder sich zum Beispiel per Instant Messaging oder Telefon unterhalten und Kontakte knüpfen.

Das Anschauen der Sammlungen ist kostenlos. Für das Nutzen der Interaktionsmöglichkeiten muss ein Ticket erworben werden, dass 100 US Dollar beträgt.

Welche Art der Kontaktaufnahme nun effektiver ist, mag jeder selbst für sich entscheiden.

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3 Reaktionen zu “Die erste Kunstmesse online”

  1. Wie man Pressearbeit macht, wissen die Verantwortlichen der vipartfair jedenfalls. In jedem halbwegs themenrelevanten Blog oder Onlinemagazin tauchte diese Meldung in den letzten Tagen auf.
    Und jeder veröffentlichte diese zumeist auch.

    Wir fragen uns nur, was ist das Neue und welchen Nutzen bringt es den Beteiligten. Die Galerien zahlen für ihren 7-tägigen virtuellen Auftritt bei der vipartfair 4000 – 20.000 Dollar für die eine Woche. Die Möglichkeiten mögen ja visuell reizvoll umgesetzt sein. Aber wo ist der wahrhafte Nutzen in einer Woche virtueller Messe.

    Plattformen, wie z.B. artnet.com, haben Messen wie die Art Basel oder das Art Forum Berlin in den letzten jahren ebenfalls virtuell begleitet. Auch da konnte man sich die Messekojen anschauen und mit dem galeristen in Kontakt treten.
    Sind die Möglichkeiten im Netz nicht weitaus effektiver nutzbar als mit einer zeitlich begrenzten Messe im Netz?
    Wir werden sehen ob das Modell Zukunft hat.

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