Mobile-Payment-Dienstleister befinden sich auf dem Vormarsch

Dass Smartphones für den Online- und Versandhandel mehr und mehr an Bedeutung gewinnen, ist nichts Neues. Diese Entwicklung beflügelt nun aber auch zunehmend Mobile-Payment-Dienstleister, wie PayPal, Click&Buy oder sofortüberweisung.de.

Das fand eine im Frühjahr durchgeführte Online-Umfrage des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) und der CEG Creditreform Consumer GmbH heraus: Knapp ein Viertel (23,4 Prozent) aller bundesweit befragten Smartphone-Besitzer zwischen 18 und 69 Jahren nutzt sein Gerät zum mobilen Einkauf. Insbesondere Berufstätige (28,6 Prozent Nutzungsanteil) sowie Studenten und Schüler (27,6 Prozent Nutzungsanteil) haben den Mobile Commerce für sich entdeckt.

Obgleich der überwiegende Teil der Befragten (rund 45 Prozent) mit Rechnung oder Kreditkarte den traditionellen Bezahlweg wählt, so geben doch bereits 38 Prozent an, ihre Einkäufe mobil zu bezahlen. Interessant dabei ist, dass vor allem junge Männer zwischen 18 und 39 Jahren vermehrt die Mobile-Payment-Dienstleistungen von Onlineshops in Anspruch nehmen, während die Nutzer der traditionellen Bezahlverfahren eher der Altersgruppe ab 40 Jahren angehören.

„Jeder vierte Smartphone-Besitzer, das sind rund sechs Millionen Kunden, kauft heute schon online mit dem Handy ein. Es zeigt sich: Händler und Dienstleister haben sich schon jetzt auf das neue Medium eingestellt“, so bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Davon, dass sie in den kommenden Jahren das Wachstum des Interaktiven Handels auch mobil erfolgreich weiter vorantreiben werden, ist Wenk-Fischer überzeugt.

(noch keine Bewertung)
Loading...

3 Reaktionen zu “Mobile-Payment-Dienstleister befinden sich auf dem Vormarsch”

  1. Hier wird über Android wohl kurzfristig Bewegung in den Markt kommen. Bisher waren die Bezahlverfahren über Handy einfach zu umständlich, um wirklich Akzeptanz aufzubauen.

    Ein durchdachtes Bezahlsystem per Handy würde den Markt kräftig durchwirbeln und Paypal oder Sofortüberweisung kräftig zum nachbessern zwingen. Für mich bleibt eigentlich nur unverständlich, warum die Banken dieses Zahlmodell nicht schon längst für sich entdeckt haben – Hier böte sich ein Umsatzpotential in kaum überschaubarer Höhe, welches seit Jahren nicht genutzt wird und wohl letztendlich von Drittanbietern umgesetzt werden wird.

Schreibe einen Kommentar