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Check-in für Filme

Miso ist eine Social-TV-Community für alle Film- und Serienjunkies. User teilen Kommentare, schreiben Nachrichten, geben Bewertungen ab. Die herkömmlichen Social-Media-Funktionen sind aber noch nicht alles – die Geschäftsidee liegt irgendwo zwischen Foursquare und Lockerz. Zu jedem Film und zu jeder Serie wird ein „Check-in“-Button angeboten. Die Intention des virtuellen Knopfs ist, dass User sich während einer laufenden TV-Sendung in die Community einloggen, um dann in Echtzeit ihre Posts zu veröffentlichen.

Für jeden Checkin gibt es Punkte, die ab einer bestimmten Anzahl zu communityinternen Abzeichen führen. Eine ganze Reihe dieser „Badges“ kann sich ein User für  Aktivitäten wie Kommentare oder Verlinkungen verdienen.  Für Besondere Aktionen werden zusätzliche Rangabzeichen vergeben. Miso kooperierte zurzeit mit der Entertainment-Plattform für Frauen wetv.com. Wer sich jeden Dienstag dort die TV-Show über das Mutter-Tochter-Duo Joan und Mellissa Rivers anschaut und gleichzeitig eincheckt, erhält exklusive Badges mit den Köpfen der beiden Stars.

Bei all den Spielereien gibt es auch noch ein Widget für eine Timeline à la Twitter, das sich simpel auf andere Sites verfrachten lässt. Sammellaune ist hier auf jeden Fall garantiert, obwohl sich das Konzept gerne mehr an Lockerz orientieren sollte, denn dort können User ihre Punkte gegen bestimmte Artikel einlösen.

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deinblick – Zeitschrift aus User Generated Content

Einen gut bezahlten Job mit Firmenwagen schmiss Chris Schiebel, um sein Vorhaben eines nutzererstellten Magazins zu verwirklichen. Mittlerweile ist aus der Idee ein spannendes Geschäftsmodell geworden. Nicht nur die von immer wechselnden Autoren ausgeklügelten Inhalte machen das Magazin so interessant, das Besondere ist ihre persönliche Sicht auf die Umwelt. Vor jeder Ausgabe wird von deinblick ein Topic festgelegt, zu denen Texte aus der ganzen Welt auf die Onlineplattform der Zeitschrift hochgeladen werden. Die passendsten werden dann von der festen Redaktion für die bevorstehende Ausgabe ausgewählt.

Durch die Zuarbeit der Nutzer kommen immer wieder spannende Projekte zutage, wie zum Beispiel „The Legotek Projekt“ – eine Bewegung aus Tel Aviv, die elektronische Musik zu einzigartigen Kunstevents werden lässt. Die nächste Ausgabe erhält einen noch internationaleren Touch. Die Beiträge werden in verschiedenen Sprachen wie Slowakisch, Portugiesisch oder Hebräisch veröffentlicht. In Kürze erscheint die dritte Ausgabe von deinblick, und viele weitere sollen noch folgen.

Ein Interview mit dem Gründer Chris Schiebel ist auf förderland.de zu finden.

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Mini Shops im Facebook Newsfeed

Vor einiger Zeit habe ich hier auf ein Startup aufmerksam gemacht, das sich mit einer noch nicht in die Tat umgesetzten Idee bei der e-challenge 2010 beworben hatte. Die Maria GmbH, allen voran Adrian Thoma, hatte sich unter dem Namen Sellaround ein Konzept für einen Minishop für soziale Netzwerke überlegt. Jeder kann zu einem Shopbetreiber werden und maximal ein Produkt über das Shoppingwidget anbieten. Der Clou dabei ist, dass der Minishop direkt in das eigene Facebook-, Twitter- oder Myspaceprofil integrierbar ist und mit jeglichen Freunden der Netzwerke geteilt werden kann.

Mittlerweile gibt es bereits eine Liste voller Nutzer, die das Widget für sich entdeckt haben und entweder eigene Produkte verkaufen oder als Affiliate für andere Shops auftreten. Das Verkaufen auf Facebook ist so aktuell wie nie zuvor. Bereits auf Handelskraft habe ich über zwei ähnliche Konzepte für den Musikmarkt berichtet. Und auch wir setzen aus guten Gründen auf das soziale Netzerk, so haben im letzen Jahr unsere dotSource-Entwickler einen Facebookshop entwickelt, über den Produkte direkt verbreitet werden können. Laut einer Studie von eCircle und Mediacom Science informieren sich bereits 31% der Nutzer des sozialen Netzwerks über Unternehmen und Produkte, was fast ein Drittel der Gesamtnutzer ausmacht.

Was macht diesen Trend aus? Ist Facebook in Sachen Empfehlungen wirklich so anders als die reale Welt? Vielleicht lassen sich hier einige Unterschiede sammeln.

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Facebuch – Online goes Offline

Mittlerweile ist es nichts Ungewöhnliches mehr online Fotoalben zu gestalten und sie dann ausgedruckt als Erinnerung zu behalten oder an Freunde und Verwandte zu verschenken. Der kreative Spielraum geht hier meist nicht über das Auswählen der Hintergründe hinaus.

Ziemlich originell hingegen ist das Projekt SocialBook. Die Initiatorin Cheryl nimmt das Wort Facebook mehr als ernst und bietet deshalb eine Printversion der Nutzeraccounts an. Das „Facebuch“ liefert eine Momentaufnahme des Lebens in dem sozialen Netzwerk und beinhaltet unter anderem den Newsfeed, Fotoalben und Kommentare.

» “Facebook started with people wanting to move their social lives online. Now people will have the option to move them back offline — not for privacy reasons, but because the more options we have to access our memories, the more flexible those memory becomes.” «

, so die Gründerin des Projekts.

Bis zu zehn weitere Accounts von Freunden können dem Buch hinzugefügt werden. Die Preise richten sich nach der Seitenanzahl und dem Zeitraum, in der Inhalte über Facebook gepostet wurden.

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Wie Yardsellr.com Facebook nutzt

In den häufigsten Fällen ist Facebook aus Unternehmersicht ein weiterer Kanal um Kunden zu binden und den Absatz zu fördern. Anders sieht es bei dem Marktplatz Yardsellr.com aus. Hier basiert fast das komplette Geschäftsmodell auf dem bekanntesten Social Network. Das Angebot der Verkäufer wird dort in Kategorien eingeteilt, die von den Nutzern der Plattform per Facebook Like-Button abonniert werden können. Die jeweiligen Produkte tauchen nun regelmäßig in der Timeline ihres Profils auf.

Der Marktplatz wurde bereits im Oktober 2009 von Daniel Leffel gegründet, der zuvor bei Ebay tätig war. Nach der Seedfinanzierung von Harrison Metal Capital waren die Kapitalgeber im November 2010 gemeinsam mit Accel Partners an einer weiteren Finanzierung in Höhe von fünf Millionen Dollar beteiligt. Bei einem näheren Blick auf die Nutzerzahlen scheint der Betrag eine lohnende Investition zu sein:

» ” The service launched in January, but didn’t really get a big push until April. All told, 1.3 million people are following Yardsellr blocks. About 100,000 or actively comment on the items in their feed, and thousands of transactions have occurred, with that number starting to ramp up every month.“ «

, beschreibt Leffel.

Facebook hat sich bereits als Standard etabliert und die E-Commerce-Branche darf nun gespannt sein, welche Ideen noch mit dem Social Network verwirklicht werden.

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Warum gibt es keine Affiliate-Shops auf YouTube ?

Während es nun möglich ist Shops in Facebook zu integrieren, bedenken nur wenige die Möglichkeit auch andere Social-Media-Plattformen zu nutzen. Vorgemacht hat es French Connection mit seinem Youtube-Shop Youtique. Die in dem Channel gezeigten Videos werden dort direkt mit Shoppingfunktionalitäten ausgestattet. Bei meiner Recherche habe ich einen anderen interessanten YouTube-Channel gefunden.  In Kooperation mit der Norwegian Cruise Line hat die Videoplattform im September das Projekt Vacationer gestartet – Eine Ansammlung von Videos von und für Outbacker und Reisebegeisterte.

Vacationer

Content plus Anreiz

Der Channel geht jedoch über eine bloße Ansammlung von User Generated Content im klassischen Sinn hinaus und bietet themenbezogene Videos von National Geographic, Lonely Planet, Travel Channel und anderen Anbietern. So wird der Anreiz größer selbst zum Reisexperten zu werden um sich in der Reihe der „Großen“ einzufügen.

Die Idee weitergesponnen

Zwar gibt es dort keine Shoppingfunktionalitäten, dennoch besteht meiner Meinung nach ein Potential diese in den Videos zu integrieren. Content könnte hier zum Beispiel mit Reiseanbietern verknüpft werden und direkt zur gewünschten Pauschalreise führen. Vielleicht lassen sich auch die Produzenten der Videos vergüten – mit Tags in den Videos, die zu den Reiseangeboten führen.

Thinglink arbeitet bereits mit einem ähnlichen Ansatz. Hier können Bilder mit Links zu Produkten getagged und viral verbreitet werden.  In diese Richtung gedacht ist hier bestimmt noch die eine oder andere Idee umsetzbar…

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Kaboodle – Liveshopping, bei dem die Kunden entscheiden.

Normalerweise hat der Kunde beim Liveshopping im besten Fall Einfluss auf die Produktbewertung. Bei Kaboodle reicht dieser bis zur Auswahl des Produktes. Im Juli startete die Fashionplattform mit seinen Pop Picks. Nur die Artikel werden vergünstigt zur Verfügung gestellt, die von der Community gewählt werden. Dafür können diese mit einem Herz versehen werden.

Kaboodle

» “Once products are selected, the Kaboodle community is invited to „heart“ (vote for) the products they like best. After four days of voting, the most „hearted“ products are made available to Kaboodle members at an exclusive price for four days or until the reserved inventory is sold out.” «

Partner wie Moxsie erhoffen sich dadurch einen klaren Vorteil, weil sie ihre Reichweite steigern und noch direkter auf die Vorlieben ihrer Kunden eingehen können. Als weitere Partner sind zum Beispiel Zappos und 80s Purple vertreten.

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Gute Nachrichten

Fast jeden Tag werden zahlreiche Personen mit Unwetterkatastrophen, Terroranschlägen, Einsparungen oder anderen schlechten Nachrichten konfrontiert. Wem das zu viel ist, sollte einen Blick auf on4news werfen. Hier ist das Veröffentlichen von positiven Meldungen nicht nur Tugend, sondern wird regelrecht zur Pflicht. Jeder, der über eine erfreuliche Nachricht schreiben will oder eine solche im Netz gefunden hat, kann auf dem Newsportal zum Redakteur werden. Und weil on4news die Standardfunktionalitäten eines Social Networks integriert, kommen durch die Möglichkeit zu kommentieren auch eingefleischte Skeptiker auf ihre Kosten. Die Nachrichten bleiben damit zwar nicht mehr ganz so positiv, aber schön ist dennoch, dass hier noch kritisch hinterfragt und geantwortet werden kann.

on4news

Hinter on4news versteckt sich die lab4visions GmbH, eine Agentur, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Unternehmen hinsichtlich ihrer Zukunftsvisionen zu beraten.

Zurzeit ist das Nachrichtenportal unter den Nominierten für den Gründerwettbewerb „Kopf schlägt Kapital“, initiiert von Günter Faltin, Professor für Entrepreneurship an der Freien Universität Berlin und Autor des gleichnamigen Buches. Bewerben kann sich jeder, der mit seinem Konzept auf Nachhaltigkeit abzielt.  Zu gewinnen gibt es zwar kein Geld, jedoch eine Metallskulptur, diese

» „symbolisiert, dass man durch systematische Ideenausarbeitung und gute Konstruktion ein stabiles, austariertes Business Konzept erstellen kann. Die balancierende Figur ist seit Jahren das Markenzeichen des Labor für Entrepreneurship.“ «

Viele weitere Spannende Ideen sind bereits gelistet, wie zum Beispiel das Crowdfundingportal startnext oder die Plattform für mehr Demokratie, echo.

Als Gewinner wird das Unternehmen gekürt, das die meisten Votes über die Webseite des Gründerwettbewerbs bekommt.

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Elitesourcing

Mass Customisation, Crowdsourcing und nun ein neues, aber dennoch ähnliches Konzept – Elitesourcing. Denn Begriff prägt zurzeit die Communityplattform für Designer edge amsterdam, geführt von Norbert Pollemans, Charly Heusschen, Derek Ariëns und Rogier van Kralingen.

edege amsterdam

Der Zugang zu der Community ist begrenzt, nicht jeder erhält eine der begehrten Einladungen. Die Selektion findet auch nicht, wie beim Crowdsourcing oft üblich, durch das Abstimmen der Nutzer statt. Hier agiert das Team um edge amsterdam selbst, indem es junge Talente rekrutiert – entweder direkt von Hochschulen für Kunst und Design oder über andere Verbindungen. Darüber hinaus können die jungen Designer sich auch direkt dort bewerben. Eine bekannte Marke ist bereits mit auf der Plattform präsent.

In Form einer Challenge möchte der Sportbekleidungshersteller O´Neill einen ambitionierten Designer finden, der die beste Idee zu der Präsentation der neuen saisonalen Kollektionen hat.

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Spenden über Facebook

2AIDorgAuch Spendenaktionen sind mittlerweile auf Facebook vertreten. Hier sind zwei, die nicht nur von der Fanseite auf das Spendenkonto verweisen, sondern gezielt die Viralität des sozialen Netzwerks nutzen.  2AIDorg, eine Hilfsorganisation gegründet von der Zahnmedizinstudentin Anna Vikky,  spezialisiert sich auf den Bau von Brunnen in Armutsländern. Die Hilfsorganisation kooperiert momentan mit dem Pizzalieferservice Pesto2. Dieser spendet für jeden 2AIDorg-Fan 30 Cent für den Brunnearmedangelsspendennbau in Uganda. Insgesamt setzt die Organisation auf die Viralität im Social Web und jeder kann ohne große Mühe mitmachen. Für das Erlangen von Reichweite stellt 2AIDorg Werbebanner zur Verfügung, die als Profilbild auf MySpace, MeinVZ oder andere Netzwerke mitgenommen werden können. Insgesamt wirkt das Konzept so ausgefeilt, als ob eine professionelle Marketingagentur hinter der Hilfsorganisation steckt. Ein ähnliches Projekt hat auch armedangels Ende letzen Monats gestartet, wenn auch etwas subtiler. Das auf fair gehandelte Mode spezialisierte Unternehmen spendet für jeden Fan 20 Cent an die Trinkwasserinitiative Viva con Agua.

Siehe auch:

Frühere Einträge:

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