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Generation G – buy one, give one

Auf dem Blog für innovative Businessideen Springwise wird seit einiger Zeitdas Aufkommen von buy one, donate one-Konzepten im englischsprachigen Raum deutlich. So heißt es dort:

The “buy one, donate one” initiatives are coming fast and furious. «

Der Tochterblog Trendwatching.com hat bereits im letzten Jahr einen Begriff dazu ins Leben gerufen: Generation G. Das G ist die Abkürzung für genorosity und geht laut dem Blog aus der Finanzkrise Hervor. Die Annahme: Konsumenten sind enttäuscht von der Gier der Unternehmen und Banken während der Krise und spenden deshalb mehr für soziale Projekte. Wie das Aufkommen der buy one, give one Portale auch begründet sein mag, interessant ist, wie sie sich online Positionieren.

buyonegiveone

Sarah Spivey, CMO der Convio Inc. schreibt, in dem Blog Advertising Age über Nonprofit Organisationen im Digitalen Zeitalter. Die Spender, die digital hauptsächlich per E-Mail zum Spenden aufgerufen wurden, reagieren nun immer mehr auf andere digitale Kanäle, die in dem Artikel jedoch nicht genau spezifiziert werden. Bei den Projekten, die bei Springwise aufgeführt sind, ist dieser Umstand nicht oder nur im geringen Maße zu entdecken. Es gibt so gut wie keinen Kontakt zu anderen Käufern. Dennoch sind hier andere Vorteile zu finden, welche die digitale Umsetzung birgt. In Sachen Design besitzt jedes der Portale einen zeitbezogenen Anstrich. Neue Produkte werden, wie zum Beispiel bei Toms Shoes, angeteasert, Videos werden eingebunden und geschickt platziert und selbst das Sortiment wirkt ansprechend. Buy one, give one-Konzepte sind nun auf die E-Commerce-Welle aufgesprungen und schaffen Reichweite, indem sie auch die Personen adressieren, die nicht oder weniger ideell mit sozialen Projekten verwurzelt sind.

buy one, give one-Shops:

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Das deutsche Lockerz im Test

Für den Monat Juli hat das Magazin für E-Business, Social Media und Web 2.0, t3n die Top 100 Web-Startup Charts herausgegeben. Unter die besten hundert, und sogar unter die besten 50, hat es diesmal Dshini.net geschafft. Die Community funktioniert in etwa nach dem gleichen Prizip wie Lockerz.com, über die vor einiger Zeit auf Social Commerce berichtet wurde.  Das deutsche Lokerz soll hier nicht ungetestet bleiben:

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Kritik:

Das Design von Dshini.net ist nicht gerade optisch ansprechend. Das Logo befindet sich auf einem orangefarbenen Balken in Kombination mit waldgrün, darunter lächelt mich ein Waschbär an, daneben ein Video, wieder mit demselben Waschbär. – Der Webauftritt eines regionalen Tierheims? –

Weiter geht es mit der Registrierung. Bei dem Versuch mein Geburtsjahr einzugeben bin ich gnadenlos gescheitert, die letzen Ziffern der Jahre wurden leider nicht angezeigt, so habe ich mich glatt um fast 20 Jahre älter gemacht. Nach mehr oder weniger erfolgreicher Registrierung bin ich auf meinem Profil angelangt, wieder in orange und waldgrün gehalten, daneben ein Werbebanner von Alice in dunkelrot – nicht nur unser Designer würde bei solchen Farbkombinationen aufschreien. –  Zudem werden die Funktionen mit lieblos gestalteten Icons präsentiert.

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Nachdem ich für das Einloggen und für ein paar Klicks bereits ein paar Dshins bekommen habe, schaute ich mir an, was ich mir in dem Shop dafür kaufen kann – leider noch nichts, diese Funktion soll wohl erst in nächster Zeit ausgebaut werden.

Lob:

Abgesehen von dem Design und dem ein oder anderen Makel bietet Dshini.net zahlreich interessante Funktionen. Für so ziemlich alles kann der Nutzer Punkte bekommen: Für das Nutzen der dortigen Spiele, wie zum Beispiel „Dshini sagt“, angelehnt an das Spiel „Simon sagt“, das Abrufen seines Dshini-Kontos und für das Erfüllen der Dailies. Unter letzteren befinden sich Aufgaben, wie das hinterlassen einer Nachricht auf einer Pinnwand. Die erarbeiteten Dshins können dann im Markt direkt gegen Produkte eingelöst werden. Zudem hat jeder Nutzer die Möglichkeit sich ein Produkt zu wünschen.

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Das Wunschprodukt stammt von einer externen Plattform, z. B. Amazon, der Warenwert wird direkt in Dshins umgerechnet, die unter dem Produkt angezeigt werden. Wenn der Nutzer durch seine Aktivitäten auf der Plattform die benötigten Dshins erreicht, wird das Produkt über Dshini.net direkt zu diesem versendet – der Wunsch ist mit dem Erreichen der Punkte erfüllt. Weiterhin kann mit der Währung auch für soziale Projekte gespendet werden. Der Vorteil an dieser Community liegt darin, dass die Nutzer nicht ihr eigenes Geld einsetzen müssen. Nach eigenen Angaben trägt sich die Plattform durch Werbeeinnahmen.

Unterschiede zu Lockerz.com:

Im Unterschied zu Lockerz.com ist Dshini.net nicht so sehr auf Entertainment, sondern vielmehr auf den sozialen Faktor ausgelegt. (Neben der Möglichkeit für Projekte zu spenden, können sich die einzelnen Mitglieder gegenseitig mit den gesammelten Dshins unterstützen.)

 

Fazit:

So wie Lockerz.com bietet auch Dshini.net einen enormes Suchtpotential, da für fast jede Aktivität Punkte vergeben werden. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Plattform gleich unter die besten 50 in dem t3n Ranking, das auf Daten von Google und Yahoo basiert, gelistet wurde. Schade nur, dass hinsichtlich des Designs sehr viel  Potential verschenkt wird. Vielleicht könnte es die Community dann sogar unter die besten 20 der Charts schaffen.

Siehe auch:

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Social Affiliate stylefruits.de

Als Affiliate kann man sich dazu entscheiden Werbung des Merchants auf seine Seite zu übernehmen, um dann über Pay per Click oder anderen Modellen im besten Fall eine hohe Provision zu bekommen. Ein anderer Weg ist es die Interessenten innerhalb einer Community zu binden. Auf der einen Seite steht die Community und auf der anderen stehen die Produkte. Schwierig ist es nur beides zu kombinieren, da die Kernleistung „Produkt“ immer im Vordergrund stehen sollte.

Stylefruitssc

In klassischen Communities gibt es unzählige Möglichkeiten zu interagieren, von Aktivitäten in Gruppen bis hin zu Nachrichten, Chatfunktionen oder die Funktion Videos einzubinden. Im Gegenzug benötigen Produkte, insbesondere Mode, eine enorme visuelle Aufbereitung, was bedeutet, dass zu viele Interaktionsmöglichkeiten und andere Funktionen oder sogar zu viel Text den Kern in den Hintergrund drängen.

Communities wie zum Beispiel produki.de basieren darauf Produkte zu empfehlen, womit der Kern wieder im Vordergrund steht. Aber gerade bei Mode hat das Visuelle eine weitaus höhere Bedeutung als bei elektronischen oder anderen Artikeln. Wer schön sein will, muss auch etwas schönes präsentiert bekommen. Nicht grundlos setzten viele Shopbetreiber aus dem Segment Mode darauf Kollektionen oder einzelne Teile immer wieder zu teasern. Wie die scheinbaren Gegensätze Community und Produktpräsentation miteinander verbunden werden können zeigt stylefruits.de, Gewinner des diesjährigen zanox Publisher Cup.

KleiderStylefruits

» “stylefruits.de entstand aus der Idee, den Online-Modekauf genau so spannend und inspirierend zu gestalten wie eine aufregende Shopping-Tour durch die Stadt. Ziel war es dabei, modeinteressierten Frauen nicht nur nüchterne Auflistungen von Kleidungsstücken zu zeigen, sondern jeden einzelnen Artikel in authentischen, von Userinnen erstellten Outfits erlebbar zu machen“ «

,so Ingo Heinrich über das Konzept. Wie im Bild gezeigt, können die Nutzer ihre eigenen Outfits erstellen, die dann anderen Nutzern empfohlen werden können. Die Zusammenstellungen wirken so in etwa wie das teasern von Mode, so wird geschickt Präsentation und die Social-Community miteinander kombiniert.

Siehe:

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Und immer wieder Social Commerce

Eine rege Diskussionswelle, die von Jochen Krisch auf Exciting Commerce losgetreten wurde, ist im vergangenen Monat entstanden, als Paul Marsden den Begriff Social Commerce neu definierte und auch prompt den Eintrag zu seinen Gunsten auf Wikipedia abänderte.

Neben dem Kritikpunkt PR in eigener Sache unter dem Deckmantel von Wissenschaftlichkeit, gab es in der Diskussion noch eine andere Komponente.

Auf der einen Seite steht Madsens Definition, die sehr auf die medientechnischen und ökonomischen Bedingungen ausgelegt ist. Auf der anderen Seite steht der Mensch, der nicht nur Mittel zum Zweck ist, sonder aktiv daran beteiligt ist, ob ein Produkt angenommen wird oder nicht.

Wozu die Debatte über den Begriff Social Commerce?

Der Diskurs über das Begriffspaar Social Commerce ist nicht nur reine Fachsimpelei. Hier geht es nicht nur um eine reine Begriffsdefinition, sondern darum das Verhalten in den Netzwerken zu verstehen. Es gibt noch viele Anwender von Vernetzungsmöglichkeiten zu sozialen Netzwerken, die glauben mit dem reinen Connect sei alles erledigt und die potentiellen Akteure handeln von selbst. Buttons werden gesetzt, Fanpages eröffnet und Applikationen werden kreiert, die darauf warten genutzt zu werden.

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Empfehlungen mit Endorse

Heute ist der offizielle Starttermin von Endorse, einem Projekt von massiveBlue. Über die Plattform können über Twitter andere Twitter-Nutzer empfohlen werden. Im Grunde geht es bei dieser Anwendung darum Experten auf einem bestimmten Gebiet zu akkumulieren.

Endorse

Nach der Anmeldung konnte ich drei meiner Wissensgebiete angeben, danach wurde ich aufgefordert einen anderen Twitter Nutzer zu empfehlen und ihm eine Kategorie zuzuteilen. Meine Endorses wurden dann zeitnah auf meiner Twitter Startseite abgebildet. Andere Benutzer der Anwendung können zudem nach bestimmten Stichworten suchen und Experten finden. Eigentlich stehen hier die Empfehlungen nicht direkt im Vordergrund, sondern das Finden von Wissensträgern. Hier geht es darum qualitative Twitterer von der restlichen Informationsflut abzugrenzen. Etwas umständlich ist der Aspekt, dass Endorse als Funktion nicht direkt in den dortigen Account eingebunden werden kann. Vielleich ändert sich dies aber mit der Zeit? Vielleicht könnte die Anwendung sogar bald im Bereich Mitarbeitermarketing interessant werden? – Oder auch um die bloggende Community zu stärken?

Was haltet ihr von Endorse?

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Virales Shopmarketing mit Sellaround

Die erste Runde der e-challenge 2010 ist abgeschlossen. Drei Startups dürfen nun um den Preis im Wert von 45.000 Euro ringen. Unter den Anwärtern befindet sich der Geschäftsführer der Maria GmbH, Adrian Thoma. Mit Sellaround hat er eine Geschäftsidee entwickelt, die auf die viralen Möglichkeiten in sozialen Netzwerken abzielt.

Das Startup bietet ein Social-Selling-Portal, das anders funktioniert als die üblichen Online-Shops. Mit ein paar einfachen Schritten können über die Sellaround Verkaufs-Widgets erstellt werden. Unter dem Begriff verbirgt sich ein Mini-Shop, der sich in die verschiedensten Kommunikationskanäle, wie zum Beispiel Blogs, Social Media oder mobile Geräte einspeisen lässt. Hier wird nun nicht mehr nur Werbung verbreitet, sondern gleich der ganze Shop selbst. Der Bestell- und Bezahlprozess findet in Kooperation mit PayPal statt und ist auch direkt in den Widgets integriert. Jeder kann nun, ohne Ausgaben für die Entwicklung, einen Shop betreiben, der sich im besten Fall viral verbreitet.

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Die Widgets von Sellaround erschließen die Zielgruppe, die zwar ein Produkt zum Verkauf anbieten, aber noch keine oder nur wenige finanzielle Mittel besitzen. Ihren bereits vorhandenenen Freundeskreis auf Facebook oder anderen Communitys können die Betreiber dabei auch gleich infizieren. Vielleicht sogar mit enormen Vertrauen in das Produkt, wenn gemeinsames Interesse vorhanden ist. Sogar etablierte Shopbetreiber können aus der portablen Lösung ihren Nutzen ziehen, indem sie ihre Produkte nun komfortabel streuen können. Und zu guter Letzt hätten auch Affiliates ihren Vorteil durch die Widgets, wenn sie als White-Label-Lösung angeboten werden. Nach dem Motto: Wer das Widget am besten streut, bekommt die größten Prämien. Hier gilt jedoch zu beachten, dass das Interesse für das Angebot zwingend gegeben sein muss. Denn wer kennt nicht diverse penetrante Kosmetikberaterinnen, die ihren Freundeskreis eher vergraulen, als zum Kaufen anregen?

Noch muss Sellaround um den ersten Platz bangen. Der Gewinner der e-challenge wird erst Ende September gekürt. Dabei bekommt er nur einen Teil der Summe ausgezahlt, der andere wird, um der Idee zu einem erfolgreichen Start auf dem Markt zu verhelfen, u. a. in Werbespots und den Aufbau der Logistik investiert.

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Alice im iPad-Land

Dutzende Kritiken rangen sich um das erst kürzlich zum Verkauf freigegebene iPad. Der Kauf des ersten iPads liegt sicherlich eher dem Apple-Hype, als einem enormen Nutzen zugrunde, jedoch ebnet das hochgelobte Wundergerät den Weg für neue Möglichkeiten.

Von diesen könnte das Verlagswesen enorm profitieren, das wegen seiner Unbeholfenheit bezüglich seiner iPad-Apps zu Recht von den netzwertig bloggern A. Göldi und P. Sennhauser scharf kritisiert wird. Schade, dass die Chancen noch nicht wahrgenommen werden, wobei es doch jetzt schon möglich wäre einfallsreiche Anwendungen wie zum Beispiel die von atomicantelope zu realisieren:

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Um die Idee etwas weiter zu spinnen: Denkbar wären in naher Zukunft auch Social-Commerce-Anwendungen. Vielleicht können Textstellen, die mit den Fingern markiert werden, oder einzelne Animationen bald an Freunde in sozialen Netzwerken wie Facebook empfohlen werden, natürlich mit der Signatur des Verlags oder des E-Book-Verkäufers. Aufgrund der Schnittstellenoffenheit wäre dies kein abwegiger Gedanke.

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Retail Sound im E-Commerce

Wer kennt nicht die nerv tötende Musik in manchen Läden, die eher zum wieder hinausgehen, als zum Kaufen animieren. In einem kurzen Clip erklärt Klang Experte Julian Treasur, wie Retail Sounds am effizientesten eingesetzt werden können:

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Ein hoher Umsatz kann generiert werden, wenn der Umgang mit Sounds geschickt erfolgt. Was zu beachten ist: ein misslungener Einsatz kann zu hohen Einbußen führen – so Julian Treasure. Aber was bedeutet dies für die E-Commerce-Branche? Ein schönes Beispiel liefert die aktuelle Kampagne von Ikea und erfüllt zugleich einige von Treasures angeführten „Four golden rules for commercial sound“. Die Melodie auf der Startseite passt zu der visuellen Kommunikation des Unternehmens, zudem ist sie für die Situation, in der sich die Akteure befinden, angemessen. Darüber hinaus schafft sie einen Mehrwert, indem sie auf die Produktgruppe Küche abzielt und diese so nochmal gesondert hervorhebt. Die Käufer werden zudem nicht von der Musik überfordert, der Spot dauert nur ein paar wenige Sekunden und wird auch nicht gleich mit dem Aufruf der Seite abgespielt. Weiterhin gibt es nach Art des Cross-Channel-Marketings noch einen Fernsehspot, der aktuell läuft.

PaulFrank

Dezent ist auch der Einsatz von Musik bei dem Modelable Paul Frank. Hier gibt es einen separaten Musik-Player. Der User kann selbst entscheiden, ob er gerade bestimmte Titel hören möchte oder nicht. Die Trackauswahl passt zu der Marke und spiegelt ein bestimmtes Lifestyle-Gefühl wider.Was bei beiden Beispielen auffällt ist, dass die Musik auf das einheitliche Produktportfolio und die Zielgruppe hin spezifiziert ist. Der Sound verkommt hier nicht zum Supermarktgedudel. Einheitliches Image, einheitlicher Sound – lautet hier die Devise. Wäre der Einsatz von Musik bei Anbietern wie Ebay vorstellbar? Mit einer einheitlichen Message auf jeden Fall, wie es die Werbespots beweisen. In Bezug zu der Onlinepräsenz, auf der verschiedenste Produkte abgebildet werden, dürfte dies wahrscheinlich eher schwierig sein.

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Lockerz – Mit Vergnügen Punkte sammeln

Mit Lockerz ging Anfang des Jahres ein neues Shopping-Portal an den Start. User werden dort für ihre Einkäufe mit dem Erhalt von Punkten belohnt.  Nicht nur der Online-Einkauf sorgt für Belohnungen: Punkte  können hier mühelos zum Beispiel durch das Anschauen von Videos, das Spielen von Online-Games, durch Weiterempfehlungen oder sogar durch bloßes Einloggen gesammelt werden. Was ersichtlich wird ist, dass bei Lockerz zwei Marktfelder miteinander kombiniert werden: Zum einen können Produkte, hier nach dem Prinzip des Live-Shoppings, erworben werden zum anderen können sich User durch Entertainment-Elemente wie Games oder Videos unterhalten lassen.  Gerade diese Kombination ist das, was das Portal so außergewöhnlich macht. Zwei männliche Präsentatoren schaffen zudem  eine direkte Kundenansprache. Beide erklären in einigen witzigen Videos, wie Lockerz funktioniert und unterstützen darüber hinaus den Entertainment-Charakter.

Link zum Video

» „Sounds like we are reinventing the game of shopping“ «

, behaupten beide in Bezug auf die Neuartigkeit von Lockerz. Und sie haben recht. Gerade dies ist, was anderen Bonussystemen fehlt.  Dort ist es oft ein mühseliges Unterfangen ausreichend Punkte zu sammeln. Der User bekommt vielmehr das Gefühl erstmal einen großen Aufwand leisten zu müssen, um zum gewünschten Ziel zu kommen.

Bei Lockerz hingegen wird das Sammeln vereinfacht.  Zum Beispiel durch eine Skala bei der angezeigt wird, wie viele Punkte mit dem Kauf eines Produkts gewonnen werden können oder, wie viele Lockerz Pointz (PTZ) eingesetzt werden müssen, um einen bestimmten Preis zu erzielen.  Die Points werden als Währung verwendet und nicht dazu, um Prämien zu erhalten. – Eine Idee, die unter anderem auch Facebook intensiv verfolgt.

Im Allgemeinen ist Lockerz ein Konzept, von dem sich andere Belohnungssysteme eine Scheibe abschneiden können.

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Amazon: Alle Investitionen seit 1998 im Überblick

Eine wirklich ansprechende Visualisierung der Amazon-Akquisitionen und Beteiligungen, lieferte MeetTheBoss vor ein paar Stunden:

amazon-acquisitions-small

Chronologisch-farbig von einander unterschieden, findet sich auch der Neuerwerb Amazons ganz unten rechts wieder: Zappos.com, die man erst vor kurzem für 920 Millionen Dollar gekauft hatte.

Hier auch ein kleines Video mit Amazon-Chef Jeff Bezos über die Übernahme von Zappos.com und den Umgang mit Kunden, wirklich sehr interessant, da hier grobe Social-Commerce-Vorstellungen aus Amazon-Sicht skizziert werden:
Link zum Video

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