Facebook

Hier finden Sie Beiträge rund um das Thema Facebook.
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Mini Shops im Facebook Newsfeed

Vor einiger Zeit habe ich hier auf ein Startup aufmerksam gemacht, das sich mit einer noch nicht in die Tat umgesetzten Idee bei der e-challenge 2010 beworben hatte. Die Maria GmbH, allen voran Adrian Thoma, hatte sich unter dem Namen Sellaround ein Konzept für einen Minishop für soziale Netzwerke überlegt. Jeder kann zu einem Shopbetreiber werden und maximal ein Produkt über das Shoppingwidget anbieten. Der Clou dabei ist, dass der Minishop direkt in das eigene Facebook-, Twitter- oder Myspaceprofil integrierbar ist und mit jeglichen Freunden der Netzwerke geteilt werden kann.

Mittlerweile gibt es bereits eine Liste voller Nutzer, die das Widget für sich entdeckt haben und entweder eigene Produkte verkaufen oder als Affiliate für andere Shops auftreten. Das Verkaufen auf Facebook ist so aktuell wie nie zuvor. Bereits auf Handelskraft habe ich über zwei ähnliche Konzepte für den Musikmarkt berichtet. Und auch wir setzen aus guten Gründen auf das soziale Netzerk, so haben im letzen Jahr unsere dotSource-Entwickler einen Facebookshop entwickelt, über den Produkte direkt verbreitet werden können. Laut einer Studie von eCircle und Mediacom Science informieren sich bereits 31% der Nutzer des sozialen Netzwerks über Unternehmen und Produkte, was fast ein Drittel der Gesamtnutzer ausmacht.

Was macht diesen Trend aus? Ist Facebook in Sachen Empfehlungen wirklich so anders als die reale Welt? Vielleicht lassen sich hier einige Unterschiede sammeln.

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Facebuch – Online goes Offline

Mittlerweile ist es nichts Ungewöhnliches mehr online Fotoalben zu gestalten und sie dann ausgedruckt als Erinnerung zu behalten oder an Freunde und Verwandte zu verschenken. Der kreative Spielraum geht hier meist nicht über das Auswählen der Hintergründe hinaus.

Ziemlich originell hingegen ist das Projekt SocialBook. Die Initiatorin Cheryl nimmt das Wort Facebook mehr als ernst und bietet deshalb eine Printversion der Nutzeraccounts an. Das „Facebuch“ liefert eine Momentaufnahme des Lebens in dem sozialen Netzwerk und beinhaltet unter anderem den Newsfeed, Fotoalben und Kommentare.

» “Facebook started with people wanting to move their social lives online. Now people will have the option to move them back offline — not for privacy reasons, but because the more options we have to access our memories, the more flexible those memory becomes.” «

, so die Gründerin des Projekts.

Bis zu zehn weitere Accounts von Freunden können dem Buch hinzugefügt werden. Die Preise richten sich nach der Seitenanzahl und dem Zeitraum, in der Inhalte über Facebook gepostet wurden.

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Wie Yardsellr.com Facebook nutzt

In den häufigsten Fällen ist Facebook aus Unternehmersicht ein weiterer Kanal um Kunden zu binden und den Absatz zu fördern. Anders sieht es bei dem Marktplatz Yardsellr.com aus. Hier basiert fast das komplette Geschäftsmodell auf dem bekanntesten Social Network. Das Angebot der Verkäufer wird dort in Kategorien eingeteilt, die von den Nutzern der Plattform per Facebook Like-Button abonniert werden können. Die jeweiligen Produkte tauchen nun regelmäßig in der Timeline ihres Profils auf.

Der Marktplatz wurde bereits im Oktober 2009 von Daniel Leffel gegründet, der zuvor bei Ebay tätig war. Nach der Seedfinanzierung von Harrison Metal Capital waren die Kapitalgeber im November 2010 gemeinsam mit Accel Partners an einer weiteren Finanzierung in Höhe von fünf Millionen Dollar beteiligt. Bei einem näheren Blick auf die Nutzerzahlen scheint der Betrag eine lohnende Investition zu sein:

» ” The service launched in January, but didn’t really get a big push until April. All told, 1.3 million people are following Yardsellr blocks. About 100,000 or actively comment on the items in their feed, and thousands of transactions have occurred, with that number starting to ramp up every month.“ «

, beschreibt Leffel.

Facebook hat sich bereits als Standard etabliert und die E-Commerce-Branche darf nun gespannt sein, welche Ideen noch mit dem Social Network verwirklicht werden.

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Spenden über Facebook

2AIDorgAuch Spendenaktionen sind mittlerweile auf Facebook vertreten. Hier sind zwei, die nicht nur von der Fanseite auf das Spendenkonto verweisen, sondern gezielt die Viralität des sozialen Netzwerks nutzen.  2AIDorg, eine Hilfsorganisation gegründet von der Zahnmedizinstudentin Anna Vikky,  spezialisiert sich auf den Bau von Brunnen in Armutsländern. Die Hilfsorganisation kooperiert momentan mit dem Pizzalieferservice Pesto2. Dieser spendet für jeden 2AIDorg-Fan 30 Cent für den Brunnearmedangelsspendennbau in Uganda. Insgesamt setzt die Organisation auf die Viralität im Social Web und jeder kann ohne große Mühe mitmachen. Für das Erlangen von Reichweite stellt 2AIDorg Werbebanner zur Verfügung, die als Profilbild auf MySpace, MeinVZ oder andere Netzwerke mitgenommen werden können. Insgesamt wirkt das Konzept so ausgefeilt, als ob eine professionelle Marketingagentur hinter der Hilfsorganisation steckt. Ein ähnliches Projekt hat auch armedangels Ende letzen Monats gestartet, wenn auch etwas subtiler. Das auf fair gehandelte Mode spezialisierte Unternehmen spendet für jeden Fan 20 Cent an die Trinkwasserinitiative Viva con Agua.

Siehe auch:

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Und immer wieder Social Commerce

Eine rege Diskussionswelle, die von Jochen Krisch auf Exciting Commerce losgetreten wurde, ist im vergangenen Monat entstanden, als Paul Marsden den Begriff Social Commerce neu definierte und auch prompt den Eintrag zu seinen Gunsten auf Wikipedia abänderte.

Neben dem Kritikpunkt PR in eigener Sache unter dem Deckmantel von Wissenschaftlichkeit, gab es in der Diskussion noch eine andere Komponente.

Auf der einen Seite steht Madsens Definition, die sehr auf die medientechnischen und ökonomischen Bedingungen ausgelegt ist. Auf der anderen Seite steht der Mensch, der nicht nur Mittel zum Zweck ist, sonder aktiv daran beteiligt ist, ob ein Produkt angenommen wird oder nicht.

Wozu die Debatte über den Begriff Social Commerce?

Der Diskurs über das Begriffspaar Social Commerce ist nicht nur reine Fachsimpelei. Hier geht es nicht nur um eine reine Begriffsdefinition, sondern darum das Verhalten in den Netzwerken zu verstehen. Es gibt noch viele Anwender von Vernetzungsmöglichkeiten zu sozialen Netzwerken, die glauben mit dem reinen Connect sei alles erledigt und die potentiellen Akteure handeln von selbst. Buttons werden gesetzt, Fanpages eröffnet und Applikationen werden kreiert, die darauf warten genutzt zu werden.

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Virales Shopmarketing mit Sellaround

Die erste Runde der e-challenge 2010 ist abgeschlossen. Drei Startups dürfen nun um den Preis im Wert von 45.000 Euro ringen. Unter den Anwärtern befindet sich der Geschäftsführer der Maria GmbH, Adrian Thoma. Mit Sellaround hat er eine Geschäftsidee entwickelt, die auf die viralen Möglichkeiten in sozialen Netzwerken abzielt.

Das Startup bietet ein Social-Selling-Portal, das anders funktioniert als die üblichen Online-Shops. Mit ein paar einfachen Schritten können über die Sellaround Verkaufs-Widgets erstellt werden. Unter dem Begriff verbirgt sich ein Mini-Shop, der sich in die verschiedensten Kommunikationskanäle, wie zum Beispiel Blogs, Social Media oder mobile Geräte einspeisen lässt. Hier wird nun nicht mehr nur Werbung verbreitet, sondern gleich der ganze Shop selbst. Der Bestell- und Bezahlprozess findet in Kooperation mit PayPal statt und ist auch direkt in den Widgets integriert. Jeder kann nun, ohne Ausgaben für die Entwicklung, einen Shop betreiben, der sich im besten Fall viral verbreitet.

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Die Widgets von Sellaround erschließen die Zielgruppe, die zwar ein Produkt zum Verkauf anbieten, aber noch keine oder nur wenige finanzielle Mittel besitzen. Ihren bereits vorhandenenen Freundeskreis auf Facebook oder anderen Communitys können die Betreiber dabei auch gleich infizieren. Vielleicht sogar mit enormen Vertrauen in das Produkt, wenn gemeinsames Interesse vorhanden ist. Sogar etablierte Shopbetreiber können aus der portablen Lösung ihren Nutzen ziehen, indem sie ihre Produkte nun komfortabel streuen können. Und zu guter Letzt hätten auch Affiliates ihren Vorteil durch die Widgets, wenn sie als White-Label-Lösung angeboten werden. Nach dem Motto: Wer das Widget am besten streut, bekommt die größten Prämien. Hier gilt jedoch zu beachten, dass das Interesse für das Angebot zwingend gegeben sein muss. Denn wer kennt nicht diverse penetrante Kosmetikberaterinnen, die ihren Freundeskreis eher vergraulen, als zum Kaufen anregen?

Noch muss Sellaround um den ersten Platz bangen. Der Gewinner der e-challenge wird erst Ende September gekürt. Dabei bekommt er nur einen Teil der Summe ausgezahlt, der andere wird, um der Idee zu einem erfolgreichen Start auf dem Markt zu verhelfen, u. a. in Werbespots und den Aufbau der Logistik investiert.

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Video zur Geschichte der Coca-Cola-Fanpage auf Facebook

Im August 2008 beschlossen zwei Facebook-Nutzer aus einer Laune heraus, ungefragt eine Fanseite für Coca-Cola auf  Facebook zu erstellen, einfach weil sie Cola mochten. Damit entstand die weltweit erste Produkt-Fanpage. Heute, knapp anderthalb Jahre später, kann die Coca-Cola-Fanpage auf stolze 5,2 Mio. Fans blicken.

Coca-Cola hat das Potential der Fanpage relativ schnell erkannt und konnte vor allem wegen des Wiedererkennungswerts relativ schnell Fuß im Social-Media-Bereich fassen.

Coca-Cola gab bei den beiden Gründern das Erstellen ihrer Geschichte in Auftrag. Die Geschichte der Coca-Cola-Fanpage. Sehr gelungen wie ich finde:

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Social Web in Europa und Deutschland

Ein wirklich sehr ansehnliches und informatives Video zum Thema Social Web in Europa und Deutschland, gab es gestern bei Basic Thinking zu sehen. In dem Video werden aktuelle Zahlen sozialer Netzwerke wie Facebook aufgearbeitet und in Entwicklungen eingeordnet. Interessant ist vor allem der Fokus auf Deutschland und Europa und die Nennung der Quellen am Ende des Videos. Wirklich sehenswert:

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Der erfolgreiche Social-Commerce-Ausflug von Best Buy

best_buy_logo_1Best Buy, ein US-amerikanisches Unternehmen für Unterhaltungselektronik, setzt für sich selber weiter wichtige Impulse im Social-Commerce-Bereich. Und zwar da, wo sich die Peers finden und hin und wieder auch beraten und weiterempfehlen: auf Facebook. Und Best Buy brauch da keinen Vergleich mit der Adidas-Fanpage zu scheuen, die ihre Stores mit Facebook via Apps verbunden haben: Sowohl der Best Buy Store, als auch die Geschenkidee-App können sich sehen lassen:

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Auch der Reiter „Shop + Share“ wurde gekonnt eingebaut. Diese App erlaubt dem Nutzer (potentiellen Käufer) den gesamten Produktkatalog von Best Buy durchzublättern. Ist man fündig geworden, kann man auch gleich einkaufen, man wird automatisch nach dem Klick auf die entsprechende Produktseite von Best Buy weitergeleitet um bezahlen zu können.

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Der Idea Giftr ist ein bisschen weniger entwickelt, als der Rest, aber immer noch um Welten besser als der ganze App-Müll, den vereinzelt deutsche Unternehmen auf Facebook spammen um „eine Zielgruppe online zu erschließen“ mit einem schlechten Quiz am besten. In gewisser Hinsicht, findet sich hier sogar Innovation wieder, wie auch Paul Marsden findet:

» „[…] it gives you top rated gift ideas by sex or age – for you or your contacts, and then adds them to your news feed with an I-want-one-of-those or would-you-like-one-of-those comment. By adding better profiling, and allowing people to rate products, Idea Giftr could become the shape of things to come in social recommender systems.«

Und ich muss Marsden bei noch einer Sache zustimmen: Hat man sich einem Produkt angenommen und will es einem Freund mitteilen, erscheint folgender Text im Publish Fenster: „I found this gift using Idea Giftr and I thought you would like it. Let me know what you think and get inspired gift ideas powered by real people.

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Das ist wohl der einzige Marketing-Schandfleck in der ansonsten wirklich erfolgreichen und ambitionierten Social-Commerce-Unternehmung von Best Buy.

Und erfolgreich sind diese Unternehmungen ebenfalls: Seitdem die neuen Facebook-Apps vor knapp sechs Wochen gelauncht wurden, ist die Anzahl der Fans von 27000 auf über 1 Million angestiegen.

Best Buy hat die Facebook-Apps für 24 Stunden beworben und damit 163000 User für sich gewonnen. Dann trat der Empfehlungseffekt ein.

Best Buy zeigt damit, dass man auch ohne große Ideen durchaus Mehrwert bieten kann für Kunden und Fans. Falls sich die eine oder andere Marketing-Abteilung gerade jetzt zur Weihnachtszeit Druck machen sollte.

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