Bonprix mit erfolgreicher Crowdsourcing-Aktion

Es gab schon viele interessante Crowdsourcing-Projekte. Die Kaiser Chiefs z.B. ließen ihre Fans eigene Alben zusammenstellen und beteiligten Sie am Verkauf ihrer Kreationen. Die Otto-Tochter Bonprix startete nun ein sehr ähnliches, eigenes Projekt. Genau wie beim T-Shirt Portal Threadless können die Teilnehmer eigene Designs einschicken. Bei diesem Projekt geht es allerdings um das Gestalten einer Bettwäsche. Bei mehr als 3000 eingesendeten Entwürfen können die Macher der Aktion, die Di Unternehmer Agentur aus Hamburg, von einem Erfolg ausgehen.

Der Clou beim ganzen Projekt ist eine Gewinnbeteiligung des Siegers am Verkauf der eigens kreierten Bettwäsche. Zu der Beteiligung im Wert von einem Euro pro verkaufter Bettwäsche gesellt sich außerdem eine 1000€ Prämie. Für alle anderen Teilnehmer gibt es Einkaufsgutscheine und Sets der Gewinner-Bettwäsche zu ergattern. Die Vorauswahl wird außerdem von den Usern bestimmt und generiert so in Verbindung mit verschiedenen Social Media Plattformen noch einen größeren Marketingeffekt. Um sicher zu gehen, dass nicht wieder so etwas vorkommt wie beim Modellwettbewerb von Otto, wird der Sieger dann aber von einer eigenen Jury bestimmt (wobei die Aktion so viel Buzz gesorgt hat). Die Abstimmung läuft derzeit noch und wird am Dienstag beendet. Alles in allem war es auf jeden Fall eine gelungene Idee.

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Style.ly startet ins E-Commerce-Boomgeschäft der Frauenmode

Die amerikanische Social-Commerce-Plattform Yardsellr hat sich dazu entschlossen, einzelne große Yardsellr Bins (Gruppen) unter der Schirmvereinigung YellowDog Media Inc. auszugliedern. Mit dieser Unterteilung sollen die Communities noch besser unterschieden werden können. Außerdem erzeugt die Spezialisierung auch eine gewisse Exklusivität.

Die erste von mehreren angedachten Plattform ist style.ly. Der Marktplatz ist eine Kopie des Prinzips von Yardsellr, welche auf das Thema Frauenmode ausgerichtet wurde. In dieser eigenständigen Community haben die User natürlich alle Möglichkeiten, die auch schon bei Yardseller existieren. Auch hier ergeben sich schon einige Untergruppen wie Vintage Fashion oder City Chic. Im Falle von Vintage Fashion gibt es schon über 10000 User, die diese Moderichtung liken. Die Likes dienen auch hier einer guten Einschätzung des Erfolgs, da über die Funktionen von Facebook das soziale Element der Idee geprägt wird und auch der Shop sehr eng mit Facebook verknüpft ist.

Bis jetzt scheint die Idee aufzugehen, denn obwohl noch kein Marketing für style.ly gestartet wurde, ist die Plattform schon gut besucht. Ein erster Gradmesser ist der Umsatz, welcher nach einer Woche schon so hoch ist, wie der Umsatz von Yardsellr nach den ersten 4 Monaten.

Wie auf der YellowDog Media Seite erkennbar, sind weitere speziellere Marktplätze geplant. Es bleibt abzuwarten, welche Bereiche genau gewählt werden. Mit der Wahl einer C2C-Plattform bzw. einer Community für Frauenmode wählten sie für den Start der Ausbreitung auf jeden Fall den derzeit lukrativsten und entwicklungsstärksten Bereich des E-Commerce. Welche weiteren Folgen werden wir in Zukunft sehen und ob es Yardsellr dann endlich schafft auch nach Europa zu expandieren, bleibt abzuwarten.

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Erfurter Start Up „Vereinswechsel.de“ kommt mit der Beta langsam ins Rollen

Nach dem großen Vorreiter Netzathleten.de, welcher vor kurzem verkauft wurde, und anderen Plattformen wie SportMe oder Sportiversum will das Start Up Vereinswechsel.de probieren den Markt für Netzwerke von Sportlern zu erobern.

Das Hauptaugenmerk des Start Ups liegt, wie der Name schon sagt, auf Vereinen und Vereinswechseln bzw. der Vereinssuche. Das im Juni gestartete Projekt, soll Sportlern die Möglichkeit bieten, sich zu kontaktieren, passende Vereine bzw. Sportler zu finden und auch vereinsinterne Abläufe abzustimmen. Neben dem Angebot für Vereine bietet Vereinswechsel.de auch eine Plattform für Freizeitsportler. Hier können sich Hobbysportler zum gemeinsamen Kick verabreden oder für Freizeitturniere abstimmen. Auch für die Fans der Vereine wird eine Kategorie angeboten, um eventuelle Fahrgemeinschaften oder Aktionen abzustimmen und sich über den eigenen Lieblingsverein auszutauschen.

Eine Verbindung zu den Shops verschiedener Sportartikelhersteller bildet die kommerzielle Grundlage der Seite. Namhafte Marken wie PUMA, Adidas oder Bogner zählen zu diesen und über einen anderen Partner werden auch Gutscheincodes angeboten. Zu den vereinsnahen Partnern zählen der thüringer Fussball- sowie der thüringer Volleyballverband.

Mit seinen ca. 700 Usern ist Vereinswechsel.de noch in der Startphase. Wenn die Übersichtlichkeit und Navigation etwas vereinfacht bzw. verbessert wird und die Vereine gezielt animiert werden, kann die Idee auch wirklichen Erfolg haben. Ob der im Namen versteckte Hintergedanke des Aufbaus eines „Transfermarktes“ für Breitensportler wirklich realisiert werden kann, dürfte schwer werden. Für jeden Sportler bietet Vereinswechsel.de dennoch eine gute Plattform zur Vereinskommunikation.

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Sellaround.net startet neue Crowdsaving- und Rabattfunktionen

Die Social Commerce Plattform Sellaround.net macht mit neuen Funktionen auf sich aufmerksam. Zwar sind die Konzepte des neuen Angebots nicht innovativ und schon bekannt, der Service ermöglicht es aber jedem kleinen Händler oder auch Privatverkäufer die Möglichkeiten des Crowdsavings bzw. eines einfachen Rabatts durch Sharing zu nutzen.

Die Crowdsaving Option ermöglicht es dem Verkäufer das Prinzip des Gruppenrabatts zu nutzen bzw. den Verkauf erst bei einer bestimmten „Share-“ bzw. „Tweet-“Anzahl zu ermöglichen. Die Anzahl der benötigten Shares ist frei wählbar. Die Qualität des Produkts, des Songs oder der Software sollte allerdings ausreichen, um die angestrebte Anzahl an  zu erreichen. Das Design der Widgets bleibt unverändert und wird nur durch die neuen Parameter erweitert. Ein Google „+1“ fehlt bis jetzt.

Die zweite neue Möglichkeit bei der Widget Erstellung ist ein Rabatt, der durch einen eigenen, einmaligen Share oder Tweet ermöglicht wird. Hier ist der Nutzen für den User somit leichter zu erhalten als beim Crowdsaving.

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Ebay startet Top Shared

Der bekannteste Marktplatz für Waren startet seinen neuen Dienst „Top Shared“. Die Seite soll auf den Buzz der Käufer eingehen und so Trends, die durch Social Media verbreitet werden, expliziter darstellen. Für die Seite wurde zusätzlich ein eigener Blogger-Account eingerichtet.
Vorteile für die Käufer ergeben sich nicht direkt. Trends werden nur noch genauer identifiziert. Für alle Verkäufer bietet es allerdings eine interessante Möglichkeit den Absatz zu steigern. Wenn man das Design der Seite sieht, fällt sofort auf, dass man als „Produkt der Stunde“ wirklich im Mittelpunkt steht. Auch wenn das Design noch Fehler, wie nicht ganz abgebildete Like-Buttons, aufweist, erkennt man nach wiederholtem Aufruf der Seite, dass die Produkte schnell verkauft werden. Ein Kampf um die Plätze auf der Seite wird entstehen und Social-Media-Kampagnen werden im Zusammenhang mit dem Verkauf auf Ebay auch interessanter. Wenn man sich die empfohlenen Artikel anschaut, fällt auf das vor allem aussergewöhnliche Sachen weitere Verbreitung erfahren. Doch fällt auf das es z.B. Marken wie Apple oder RayBan auch mit ihren normalen Produkten in diese Auswahl schaffen.

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Google+ entwickelt sich – in die richtige Richtung?

Nachdem in den letzten Wochen viel über Google+ berichtet wurde, war ein Thema doch vorherrschend. Warum ist Google so fanat darauf nur glaubhafte bzw. korrekte Namen zuzulassen? Und warum werden Profile ohne Vorwarnung gelöscht? Der verantwortliche Produktmanager Bradley Horowitz kündigte zwar schon Änderungen in dieser Sache an, Vollzug konnte allerdings noch nicht gemeldet werden. Spitznamen können bisher nur als Zusatz eingebaut werden. Dies dürfte neue Nutzer abschrecken, da es viele geben wird, die nicht ihren kompletten Namen in einem Netzwerk preisgeben wollen und Angst vor Datenmissbrauch haben.

Für Unternehmen stellt dieser Fakt  eine hohe Hürde zum Unternehmensprofil dar. Es wurden zwar schon verschiedene Profile zugelassen, aber dem gegenüber wurden auch schon viele Profile gelöscht. Erste Tipps zur Vorbereitung eines Profils auf Google+ gibt Boris Koch. Hier wird empfohlen bei dem Feld „Weitere Namen“ den Unternehmensnamen einzufügen, welcher dann auch bei der Suche mit in die Ergebnisse einfließt. Auch einige Hinweise bezüglich der auch bei Google+ notwendigen Impressumspflicht gibt es schon.

Topaktuell ist die Ankündigung von Community Managerin Natalie Villalobos. Sie kündigte heute ein eigenes Portal für die Veröffentlichungen neuer Features von Google+ an. Die „Whats new in Google+“ Plattform dient zur Übersicht über alle neuen Features und ist integriert in das Help Center.

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Einen kleinen Überblick über die Entwicklungen des ersten Monats mit Google+ liefert Mashable. Die größte Frage für die Zukunft ist, ob es Google schafft nach den Early Adoptern auch die breite Masse zu erreichen.

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Advisemejobs.com – Neue Jobvermittlungsplattform aus Österreich

Die Vertriebsspezialisten von „Menschen im Vertrieb“ und die WebAgentur Körbler aus Österreich starten mit der neuen Plattform „AdviseMeJobs.com“ einen JobPrize-Klon.
Das Prinzip ist einfach. Unternehmen können ihre Jobs auf der Homepage zusammen mit einer Vermittlungsprovision inserieren und AdviseMeJobs bietet die Plattform zur Abwicklung der Empfehlungen und Vermittlungsvorgänge.


An der Summe der Provision können bis zu 4 beteiligte Personen verdienen. Mit inbegriffen ist der Bewerber, welcher den Job natürlich auch bekommen muss. Dies dient außerdem als zusätzlicher Anreiz für die passenden Arbeitskräfte. Für die Teilnahme am Vermittlungsprozess und den Erhalt einer Provisionsbeteiligung müssen alle Vorgänge über AdviseMeJobs ablaufen. So wird es möglich über einen indirekten Kontakt zu den verschiedensten Arbeitskräften an der Provision teilzuhaben.
Die bei JobPrize integrierte Funktion des Arbeitsangebots von Fachkräften fehlt noch im AdviseMeJobs-Portfolio, könnte aber sicherlich relativ schnell integriert werden.
Das Angebot ist bis Ende August für alle Firmen kostenlos. Nach dem Ablauf dieser Frist gibt es verschieden gepreiste Pakete für interessierte Unternehmen. Bis dahin sollte sich das Konzept also bewähren und die Anzahl der Stellen bzw. Nutzer muss sich entwickeln, um das Angebot bzw. das Konzept für Unternehmen interessant zu gestalten.

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Google Plus – Google bastelt an eigenem Facebook

Google schlägt zurück: Mit einem eigenem sozialen Netzwerk will Google gegen Facebook auftrumpfen. Der Suchmaschinenriese liegt zwar noch weit vorn, aber das große Wachstum des sozialen Netzwerks Facebook ist Grund zur Besorgnis für Google. Deshalb wohl startete Google in der letzten Zeit mehrmals den Versuch, selbst ein soziales Netzwerk aufzubauen – bisher jedoch ohne Erfolg. Nun bringt Google den Dienst Google + online. Google + sieht nicht nur eleganter und moderner aus als Facebook, es will sich auch mit einigen neuen Features von seinem Konkurrenten abheben. Mit + Circles hat der Nutzer die Möglichkeit, Bekanntenkreise zu erstellen die denen des Real Lifes entsprechen. Auch der Austausch mit Leuten, die die gleichen Hobbies haben, ist möglich. Über die Videochatfunktion + Hangouts können User zudem mit gleich mehreren Freunden gleichzeitig vis-à-vis plaudern. Darüber hinaus findet Google mit + Mobile eine Antwort auf mobiles Surfen: Das Feature bietet neben eines Sofort-Uploads für Handy-Bilder in ein privates Album auch eine Standortbestimmung der Freunde via GPS sowie eine mobile Gruppenchat-Funktion. Es scheint fast, als hätte Google mit Google + nicht nur Facebook sondern auch ein wenig sich selbst übertroffen. Damit wäre jetzt Facebook am Zug. Mal schauen, was Mister Zuckerberg als nächstes präsentieren wird.
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Die Politik entdeckt Social Media – erfolgreich!

Zum Wochenende noch ein kleiner Einblick, wie man Social Media nicht unbedingt für Social Commerce, aber für „Social Politics“ nutzen kann. Der gleiche Erfolg, wie bei dieser politischen Kampagne, kann sich durch den Einsatz von sozialen Medien auch auf jegliche anderen Konzepte umsetzen lassen bzw. wurde schon umgesetzt. Dies ist nur ein weiteres Beispiel, für eine gut durchdachte und vor allem erfolgreiche Aktion.

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Facebook entwickelt eigenen Browser

Die Präsenz von Facebook im Netz wird immer stärker. Auch wenn es einige Berichte gibt, dass die Userzahlen in Ländern wie den USA und Kanada zurückgehen, steigt die Gesamtnutzerzahl. Weiterhin verzeichnet Facebook in vielen anderen Bereichen steigende Zahlen.

Um die Entwicklungen weiter vorran zu treiben unterstützt Facebook nun die Entwicklung von Rockmelt im Bezug auf einen gemeinsamen Browser. Schon die neue Rockmelt Beta 3 enthält 30 neue Features die in Zusammenarbeit mit Facebook entstanden sind. Doch das soll nur der Anfang sein.

Die Abstimmungen mit Facebook ermöglichen ein Surfen mit ständigem Bezug zum sozialen Netzwerk. Auch für Onlineshop-Betreiber könnten sich dadurch interessante Möglichkeiten ergeben. Ein direkter Chat zu den eigenen Produkten kann zum Beispiel einfach im Browserfenster geführt werden. Das Onlineshopping-Erlebnis kommt dem Einkaufserlebnis im realen Leben so immer näher. Auch verschiedene Marketingaktionen könnten auf die Facebookverbindung im Browser ausgerichtet werden. Welche Maßnahmen möglich sind, wird sich zeigen. Ob der Rockmelt-Browser konkurrenzfähig ist auch. Das Potential in Verbindung mit Facebook ist jedoch enorm.

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