Kochrezepte über Twitter – Mit ein paar Lebensmitteln zur kompletten Mahlzeit.

Eine schöne Idee, um Twitter zu nutzen, hatten die Macher der spanischen Kochrezepteplattform Gallina Blanca. Wer gerade nur ein paar Zutaten zur Hand hat, twittert diese einfach über den Nachrichtendienst und erhält dann einen Link zu dem passenden Rezept. Die Anfragen werden mit dem Hashtag  #quieroreceta gekennzeichnet, die verfügbaren Zutaten werden dann mit einem Pluszeichen aneinandergefügt: #quieroreceta tomates + jamón + zanahoria.

Wer sich ein klein wenig in der Agenturlandschaft auskennt, weiß dass Facebook und Twitter immer populärer im Bereich des Kundenservices werden. Gallina Blanca sticht hier auf jeden Fall heraus und beweist, dass auch mit den wenigen technischen Mitteln der Nachrichtenplattform noch eine kreative Idee entstehen kann.

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Ein Leben lässt sich planen – Communitys für die wichtigsten Lebensphasen

Ausschnitte aus dem Leben gibt fast jeder in der digitalen Welt preis, seien es nun Fotos, Videos, Blogeinträge oder  anderer Content.  Für bestimmte Lebensphasen gibt es aber auch Communitys, die den Nutzern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Seitdem wir an der Entwicklung von Hochzeitsplaza.de beteiligt sind, fiel mir dieses Konzept umso mehr ins Auge.

Hochzeitsplaza

Besonders für den Bereich Geburt und Schwangerschaft sind seit geraumer Zeit Communitys im Web zu finden. So wie netmoms.de, das Portal für Mütter, dessen Investor Tiburon erst im letzten Monat von der E-Commerce Allianz übernommen wurde. Portale rund ums Baby lassen sich erfolgreich vermarkten, was nicht zuletzt diapers.com beweist. Auch Communitys zu Hochzeitsthemen sind sehr beliebt unter den heiratswilligen. Die Ratgeber-Portale für verschiedene Lebensphasen haben einschlägige Gemeinsamkeiten:

  • Ein Forum, in dem die wichtigsten Themen zu der bestimmten Lebensphase behandelt werden.
  • Redaktioneller Content mit Ratgeberthemen/Expertenwissen
  • Die Einbindung externer Onlineshops, passend zu der thematischen Ausrichtung (Für die Umsetzung von Hochzeitsplaza.de auf Magento wurde für das Onlineshop- Anbieterverzeichnis der Produktkatalog modifiziert)
  • Einen regionalen Bezug (z. B.: Brautausstatter, Geburtskliniken etc.)
  • Die Möglichkeit die Lebensphase zu dokumentieren (Fotos, Geburtstermin etc.)

netmoms

Im Unterschied zu dem Konzept von netmoms.de ist Hochzeitsplaza.de stärker auf das Planen des Zeitraums rund um die Hochzeit ausgelegt. Damit eröffnet das Portal neue Möglichkeiten.

Die aufgeführten Kriterien werden hier durch das Arrangieren des Ereignisses Hochzeit kanalisiert. So kann die Festlichkeit mit verschiedenen Tools, wie zum Beispiel einem Budgetrechner oder der Gästeliste koordiniert werden. Bleibt abzuwarten, ob sich das Online-Planen von Lebensabschnitten zu einem Trend entwickelt.

PS: Ein etwas ungewöhnliches Planungstool, mit dem sich der Lebenszyklus schließt, lässt sich auf Springwise finden.

death

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Generation G – buy one, give one

Auf dem Blog für innovative Businessideen Springwise wird seit einiger Zeitdas Aufkommen von buy one, donate one-Konzepten im englischsprachigen Raum deutlich. So heißt es dort:

The “buy one, donate one” initiatives are coming fast and furious. «

Der Tochterblog Trendwatching.com hat bereits im letzten Jahr einen Begriff dazu ins Leben gerufen: Generation G. Das G ist die Abkürzung für genorosity und geht laut dem Blog aus der Finanzkrise Hervor. Die Annahme: Konsumenten sind enttäuscht von der Gier der Unternehmen und Banken während der Krise und spenden deshalb mehr für soziale Projekte. Wie das Aufkommen der buy one, give one Portale auch begründet sein mag, interessant ist, wie sie sich online Positionieren.

buyonegiveone

Sarah Spivey, CMO der Convio Inc. schreibt, in dem Blog Advertising Age über Nonprofit Organisationen im Digitalen Zeitalter. Die Spender, die digital hauptsächlich per E-Mail zum Spenden aufgerufen wurden, reagieren nun immer mehr auf andere digitale Kanäle, die in dem Artikel jedoch nicht genau spezifiziert werden. Bei den Projekten, die bei Springwise aufgeführt sind, ist dieser Umstand nicht oder nur im geringen Maße zu entdecken. Es gibt so gut wie keinen Kontakt zu anderen Käufern. Dennoch sind hier andere Vorteile zu finden, welche die digitale Umsetzung birgt. In Sachen Design besitzt jedes der Portale einen zeitbezogenen Anstrich. Neue Produkte werden, wie zum Beispiel bei Toms Shoes, angeteasert, Videos werden eingebunden und geschickt platziert und selbst das Sortiment wirkt ansprechend. Buy one, give one-Konzepte sind nun auf die E-Commerce-Welle aufgesprungen und schaffen Reichweite, indem sie auch die Personen adressieren, die nicht oder weniger ideell mit sozialen Projekten verwurzelt sind.

buy one, give one-Shops:

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